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Liebster Award – Mehr über Krümel und Chaos

Die liebe Natalia von SimplyLovelyChaos hat mich, Tanja von Krümel und Chaos, für den Liebster Award nominiert – eine Art Kettenbrief, in dem man andere Blogger nominiert und ihnen Fragen stellt, die diese beantworten sollen. Nun bin ich ja gar kein Fan von Kettenbriefen – aber hier ist keine Drohung á la „Wenn du nicht mitmachst, werden deine Brüste schrumpelig und deine Kinder hässlich“ dabei. Deshalb mache ich da gern mit, denn es ist eine schöne Gelegenheit, mehr über sich und den Blog zu erzählen.

  1. Wann hast Du begonnen zu bloggen?

Ich habe Krümel und Chaos im letzten September gestartet. Ich hatte mich ein Jahr zuvor als Texterin selbstständig gemacht und keine Lust mehr, ständig Arbeitsproben zu schreiben. Viele Kunden möchten Probetexte, die aber nicht bezahlt werden und wenn man daraus dann nur wenige Aufträge daraus generieren kann, ist das schon ärgerlich. Darum hatte ich beschlossen, den Blog als Marketing-Maßnahme und Arbeitsprobe zu führen. Ganz schnell bekam Krümel und Chaos ein Eigenleben und ich habe gemerkt, dass das Bloggen absolut meins ist! In meiner Hochphase habe ich pro Tag 2-3 Artikel geschrieben. Was in meinem Kopf ist, muss einfach raus.

  1. Wie und wo und wann bloggst Du?

Ich versuche, immer dann zu schreiben, wenn ich ein Thema im Kopf habe. Ich muss es schreiben, solange es „frisch“ ist, dann werden die Texte am besten. So es denn die Zeit zulässt (und die Kinder), schreibe ich die Entwürfe am Küchentisch, wenn die Jungs schlafen oder spielen, im Kindergarten oder bei den Großeltern sind. Manchmal fällt mir auch unterwegs oder spät abends im Bett etwas ein, dann entsteht ein Rohentwurf auf dem Smartphone.

  1. Was bist Du eigentlich von Beruf?

Ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und Übersetzerin, habe aber meist als Sekretärin gearbeitet. Der letzte Job, auf einer Großbaustelle, war richtig cool! Über meinen Blog habe ich einen Job bei einem kleinen lokalen News-Portal bekommen und bin nun seit Februar dabei. Nachrichten schreiben ist wieder eine ganz andere Sache als die Kolumnen, die ich auf dem Blog verfasse – aber es macht irre Spaß!

  1. Wie beginnst Du Deinen Tag?

    Morgens meist nur Kaffee für mich.

Meistens weckt uns der Zwockel. Wir kuscheln alle vier zusammen im großen Bett und dann mache ich Frühstück für die Kinder. Locke isst im Kindergarten, Zwockel hier. Ich selbst frühstücke nur am Wochenende, mir reicht morgens ein Kaffee. Wenn Papa bei der Arbeit ist und Locke im Kindergarten, gehe ich die Nachrichten-Meldungen durch und beginne zu schreiben. Homeoffice ist mit Kindern nicht so einfach, wie es klingt, aber die Jungs haben sich größtenteils daran gewöhnt, dass Mama arbeiten muss – das scheint aber auch alles phasenabhängig zu sein.  Zur Not schreibe ich mit Kind auf dem Schoß, oder haue richtig rein, wenn Zwockel sein Schläfchen macht – im Moment kann der nämlich wieder gar nicht akzeptieren, wenn ich arbeite. Aber da müssen wir durch. 

  1. Was bringt Dich zum Lachen?

Mein Mann. Meine Söhne. Ich habe einen schwarzen Humor und lache sehr gerne. Ich liebe es, wenn Locke mich mit witzigen Einblicken in seine Denkweise zum Lachen bringt – oder wenn Zwocki mal wieder Grimassen schneidet. Ansonsten treibe ich mich auch viel auf Twitter herum, meine Timeline bringt mich mindestens einmal am Tag schallend laut zum Lachen.

  1. Was bringt Dich zum Weinen?

Seitdem die Kinder da sind: Viel! Schicksale anderer Menschen, Unfälle, traurige Filme… Ich habe erst kürzlich mit einem Polizisten telefoniert, um ihm Details über einen Unfall zu entlocken. Bisher war in den Meldungen nur die Rede von „Schwerverletzten“, aber in unserem Gespräch erzählte er mir mit stockender Stimme, dass die Menschen verstorben waren und – fast 5 Stunden später – noch immer in den Fahrzeugen saßen. Er bat mich, die Informationen nicht zu veröffentlichen, denn die Angehörigen wussten noch nichts von der schlimmen Tragödie. Als ich aufgelegt hatte, habe ich erstmal geweint. Um die Unfallopfer, aber auch die Familien, deren Tag nun bald die schlimmstmögliche Wendung nehmen würde.

  1. Was sind Deine fünf Lieblingsblogs?

Hallo liebe Wolke trifft Krümel und Chaos.

Allen voran „Hallo liebe Wolke“. Susanne, die ich unlängst persönlich kennen lernen durfte, schreibt so wunderbar gefühlvoll und literarisch, dass ich mich in jedem ihrer Texte wiederfinde.

Chaos trifft Chaos.

Dann lese ich auch gerne Natalias Geschichten auf SimplyLovelyChaos. Natalia hat eine sehr frische und witzige Art, die ganz genau zu ihr passt!

Ein ganz toller Blog, der mich sehr nachdenklich macht, ist der von Frau Papa. Nina war einmal Norbert und beschreibt ihr Leben als Trans-Frau, ihre Probleme und wie ihre Familie damit umgeht. Ich denke viel darüber nach und habe den größten Respekt vor Nina, dass sie so offen damit umgeht – das sollten viel mehr Menschen tun, dann wäre die Welt vielleicht viel besser, bunter und toleranter!

Life is full of Goodies ist mein absoluter Lieblings-Food-Blog, ganz dicht gefolgt von Cinnamon and Coriander. Während Mara von Life is full of Goodies für unverschämt tolle Torten und Süßigkeiten zuständig ist, hat Kiki auch viel Herzhaftes drauf. Kreative, exotische und leckere Rezepte gibt es bei beiden.

  1. Du hast einen Tag für Dich und 1 Million Euro, was tust Du?

Ich kaufe mir eine Wohnung in Berlin, damit ich öfter näher bei meiner Lieblings-Family sein kann und ein Ferienhaus irgendwo an der See mit Meerblick. Dann buche ich vom Rest noch schnell eine Kreuzfahrt für meine Eltern und Schwiegereltern – zum Dank für alles und eine Neuseeland-Rundreise für meine Patentante. Wenn dann nochwas übrig ist, geh ich shoppen!

  1. Hast Du eine lustige Jugendsünde?

Viel zu viele! Ich habe wirklich viel Mist gemacht in meiner Jugend. Nichts illegales, darauf bin ich stolz. Na gut, einmal habe ich mit Freunden versucht, einen lustigen Bäckerei-Aufsteller zu mopsen, aber der war zu schwer und wir haben uns am Ende doch nicht getraut.

  1. Was würdest Du Deinem früheren Ich raten zum Thema “Kinder”?

Ich habe lange auf den idealen Zeitpunkt gewartet auch als ich mit meinem Mann schon zusammen war. Aber irgendwie gibt es den idealen Moment dafür nie. Immer ist irgendwas, Geld, Job, Wohnung – irgendwas klemmt immer. Ich bin aber sehr froh, dass alles so gelaufen ist, wie es nunmal ist. Denn sonst wäre Locke nicht Locke und Zwockel nicht Zwockel. Ich glaube, ich würde mir raten, von Beginn an alles entspannter zu sehen. Perfekte Mamas gibt es nicht, man kann nur immer wieder versuchen, sein Bestes zu geben. 

 

  1. Welche Superkraft würdest Du wählen, wenn Du die Wahl hättest?

Ich würde gern blitzeschnell sein, dann könnte ich die ungeliebten Arbeiten, wie Putzen, aufräumen und Wäsche machen, in Lichtgeschwindigkeit erledigen und hätte mehr Zeit zum Schreiben und für meine Jungs!

 

Ich nominiere heute niemanden, weil mir einfach keine Fragen einfallen wollen – aber es wird bestimmt nicht meine letzte Teilnahme am Liebster Award sein! Ich danke aber Natalia für ihre schönen Fragen und die Nominierung!

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