Bücher! Bücher! Bücher!

viele Bücher

[Mit Werbung] Wir lieben Bücher.

Ein Kind mit liebevollen Eltern und einem Haus voller Bücher kann nie arm sein.
[Unbekannt]

Der Ehemann war mal in einem Kurs, in dem es um den richtigen Umgang von Kindern mit der Digitalisierung ging. Der Dozent sagte „Wenn ich eine Wohnung betrete und ich sehe, dass in den Regalen der Eltern Bücher stehen – dann weiß ich, alles wird gut.“

Schaut man sich bei uns um, sieht man – neben Krümeln und Chaos und dem ganzen Staub – Bücher. Wirklich viele Bücher. Und die, die man so sieht, sind längst noch nicht alle. Denn sie stehen zum Teil in zwei Reihen und im Keller sind auch noch welche.

Immer die Nase im Buch

Ich liebe Bücher – als ich aufwuchs, hatte meine Mama immer die Nase in einem Buch – auch unsere Nachbarin, zu der ich aufblickte wie zu einer großen Schwester, las gern und viel. Später wurde sie mein Buch-Dealer, sie versorgte mich mit allen möglichen Geschichten.

Ich las alles. Hanni und Nanni, Die fünf Freunde, Pferdebücher, Abenteuerbücher, später Liebesromane, Mystery, Horror, Krimi – alles. Heute, mit den Kindern, ist es leider schwierig. Ich versuche, regelmäßig abends ein wenig zu lesen, aber oft war der Tag anstrengend und die Konzentration reicht gerade mal für eine halbe Seite, bis mir die Augen zufallen.

So viele Bücher

Alte und neue Bücher

Alte Bücher, neue Bücher.

Das Buch hat immer Zeit. Der Bücherschatz ist nicht zu erschöpfen. Ein stiller Winkel – und das lesende Kind hat sein Paradies.

[Heinrich Wolgast (1860 – 1920), deutscher Pädagoge]

Natürlich bekommen auch meine Jungs eine Extradosis Buchliebe ab. Kinderbücher – wir haben so viele, viel mehr, als wir jemals lesen können. Und trotzdem kaufe ich immer mehr. Einige sind noch von mir, viele geschenkt, viele neu. Man merkt, wie sehr Kinder sich ihre Eltern zum Vorbild nehmen – Locke ist bereits jetzt mit vier Jahren ein Büchernarr.

Jeden Abend wird vorgelesen, am liebsten auch jeden Nachmittag. Als wir vor kurzem beim Eselrennen waren, kauften wir ein Buch an einem der Stände – und mein Sohn konnte es kaum erwarten, hineinzusehen. Er hockte sich mitten auf der Wiese zwischen die Menschen und schaute sich seine neue Errungenschaft an.

Locke liest

Eselrennen? Egal, ich hab ein Buch!

Unsere derzeitigen Lieblingsbücher*:

Unterwegs mit der Feuerwehr (tiptoi)

Feuerwehrmann Sam – Jubiläumsband

Mein großes Bilder-Wörterbuch Fahrzeuge

Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule

Die Polizei

Elmar und der Teddybär

Autos und Laster

Große Fahrzeuge auf der Baustelle

Book-Hangover

Wenn man ein Buch liest und ganz in seiner Geschichte aufgeht, mit den Figuren lebt und atmet – und das Buch dann auf einmal vorbei ist… das verlorene Gefühl nennt sich „Book-Hangover“, zu deutsch „Buchkater“. Vor nicht allzu langer Zeit sagte Locke zu mir „Mama. Ich bin traurig. Meine Geschichte ist vorbei!“ Stolz diagnostizierte ich seinen ersten Book-Hangover.

Und ich hoffe, dass dem noch viele weitere folgen werden.

 

 

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  1. […] ihr wisst, lesen wir hier alle viel und ich bin immer auf der Suche nach interessanten Artikeln und Leseempfehlungen für euch. Auch in […]

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