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Na, Püppi? Bist du selbstgemacht?

DIY-Tipp: Gewinne einen Puppenkurs von Fadenkorb.ch

AKTUALISIERUNG:

Die Gewinnerin des Puppenkurses ist die liebe BEATRICE aus der Schweiz. Das Materialpaket war aber bereits bei uns in Deutschland. Der Rückversand in die Schweiz – zu teuer. Also hat Fabienne von Fadenkorb.ch ein zweites Paket gesponsert und wir haben unter allen Teilnehmerinnen unser Materialpaket (ohne Puppenkurs!) im Wert von 38 SFR verlost. Gewonnen hat dieses die BIANCA!

Dieser Beitrag enthält Werbung!

Könnt ihr nähen? Ihr Glücklichen! Also, ich bin da ja völlig unbegabt, obwohl man sich wirklich viel Mühe mit mir gegeben hat. Wir hatten in der Schule sogar mal für ein Jahr einen Handarbeits-Kurs, an dem auch die Jungs teilnehmen mussten. Damals fand ich das erst doof, dann hatte ich Spaß, auch wenn der Topflappen, den ich häkeln sollte bis heute unvollendet auf dem Dachboden schlummert.

Du lernst für’s Leben, nicht für die Schule

Rückblickend finde ich das Spitze! Wir bekamen zum Beispiel verschiedene Materialien – Stoffe, Knöpfe, Reißverschlüsse – und sollten daraus ein Bild auf ein Stück Jute nähen. Daraus wurden lustige Fantasietiere – Sinn der Übung ganz klar: Lernen, wie man einen Knopf annäht, wie man Stoffe zusammennäht und auch, wie man Löcher stopft. Also mal richtig was für‘s Leben!

Zum Kummer meiner Mutter, die sehr gerne näht, bin ich da gänzlich unbegabt. Ich kann so einen Knopf annähen, ja. Aber sonst sind Handarbeiten sind generell nicht meins, siehe Topflappenschicksal. Manchmal habe ich schon Lust, aber allein das Einspannen des Fadens in die Nähmaschine finde ich bereits dermaßen kompliziert, dass ich lieber einem Oktopus bei starkem Seegang Augentropfen verabreichen würde.

Darf ich euch eine echte Puppenmacherin vorstellen?

Fabienne hingegen, die ich euch schon kurz im Artikel Hustensaft selbstgemacht vorgestellt hatte, ist eine wahre Künstlerin! Sie ist Mutter zweier Kinder, war einmal Kindergärtnerin und ist nun Puppenmacherin. Fabienne lebt mit ihrer Familie in einem idyllischen, kleinen Bergdorf in der Schweiz auf einem Bio-Bauernhof mit Walliser Schwarznasenschafen – und alles rund um die Wolle ist ihre Leidenschaft. Diese hat sie zum Beruf gemacht und was sie kann, könnt ihr auch – Fabienne hilft euch dabei!

Auf ihrer Seite Fadenkorb.ch gibt sie Puppenkurse – und nicht nur das! Auch Anleitungen für Plüschschafe und viel Zubehör, wie Wickeltaschen und Puppenkleidung, könnt ihr hier finden.

Puppenkurs 4

Fabienne Truffer Puppenmacherin von Fadenkorb.ch

Ich habe Fabienne über Facebook auf einer Seite für selbständige Mütter kennengelernt. Ihre selbstgemachten Schäfchen-Spieluhren hatten es mir sofort angetan, denn Locke stand zu der Zeit voll auf Schafe! Sein „Bim-Mäh“ hängt bis heute am Bett und darf nur ausnahmsweise an den kleinen Bruder ausgeliehen werden.

Großer Puppenkurs online

Fabienne kommt, wie bereits erwähnt, aus der Schweiz – doch keine Sorge, für einen Puppenkurs müsst ihr weder zu den Eidgenossen reisen, noch Schwyzerdütsch lernen: Fadenkorb.ch bietet online einen großen Puppenkurs mit drei verschiedenen Bausteinen an, den auch wir Deutschen verstehen:

  1. Im Puppenkurs erhaltet ihr versandkostenfrei die Schnittmuster für eure Puppen. Im Preis enthalten ist ein E-Book für Puppenzubehör (Wickelutensilien und Puppentrage), eine Menge Bonusmaterial (Tipps und Tricks, weitere Schnittmuster für Kleidung) und es gibt neben der Facebook-Community einen Live-Stream – hier werden eure Fragen beantwortet und ihr bekommt noch weitere Ratschläge. Einmal angemeldet, habt ihr auf ewig Zugriff und bekommt alle Updates – ohne Abo versteht sich!
  2. Zweiter Baustein ist das Materialpaket – so erhaltet ihr von Fabienne alles, was ihr braucht: Gaze, Wollstoff aus der Schweiz, Sternlifaden, reißfeste Fäden, echte Walliser Mohairwolle für die Haare der Puppen und hofeigene Bio-Schafwolle zum Stopfen.Natürlich könnt ihr euch das Material auch selbst besorgen – vielleicht habt ihr es sogar noch zuhause. So ist es jedoch bequemer – die Versandkosten in die EU sind recht hoch, bitte sprecht Fabienne für günstigere Möglichkeiten an.
  3. Baustein Nummer Drei des großen Puppenkurses ist das Premium-Angebot: Damit erhaltet ihr Zugriff auf sämtliche Schnittmuster – nicht nur für Puppenkleidung, auch für die Deko-, Erstlings- und Kasperle-Puppen. Hier ist auch das „Große E-Book“ dabei, in dem ihr Anleitungen für Fabiennes Puppen-Arzttasche findet.

Ihr könnt alle drei Bausteine beliebig kombinieren, entscheidet ihr euch für alle drei, gibt es natürlich einen Sonderpreis! Alles, was ihr selbst mitbringen solltet, sind Grundkenntnisse im Handnähen, Nähen und Häkeln, Kenntnisse zum Download der Dateien und natürlich Spaß an der Sache!

Puppenkurs 5

Bild mit freundlicher Genehmigung von Fadenkorb.ch

 

 

Viele kleinere Kurse zur Auswahl

In weiteren buchbaren Kursen lernt ihr, wie man Dekopuppen herstellt, es gibt einen Mini-Erstlingskurs mit Püppchen für die ganz Kleinen und zusätzlich bietet Fabienne euch einen Kasperli-Figuren-Kurs sowie einen Gliederpuppenkurs an. Bei jedem dieser Kurse gibt es ähnliche Bausteine wie beim großen Puppenkurs, die ihr kombinieren könnt.

Alle Kurse hängen zusammen: So beinhaltet der Mini-Erstlingskurs auch Informationen zur Herstellung der Dekopuppen. Beim Kasperli-Kurs lernt ihr außerdem die Erstlinge und Dekopuppen herzustellen und wenn ihr euch für den Gliederpuppenkurs entscheidet, sind alle vier oben beschriebenen Kurse dabei!

Gratis-Kurs zum Ausprobieren

Ihr seht: Es lohnt sich!

Ob Waldorf-Puppen, Schlüsselkinder, Deko-Puppen, Trostzwerge, Engelchen, Schneemänner – Fadenkorb.ch bietet euch eine riesige Auswahl! Fabienne veröffentlicht jedoch auch immer wieder Gratis-Anleitungen:

Wer sich noch nicht so recht an die Püppchen herantraut, kann auch erst einmal Fabiennes Gratis-Püppchenkurs besuchen, bei dem die Grundlagen anhand des kleinen „Florino“ vermittelt werden. Aktuell gibt es auf ihrer Homepage zusätzlich ein kostenloses Plüschschaf-Tutorial.

Die Preise auf der Homepage sind in Schweizer Franken angegeben, hier könnt ihr sie in Euro umrechnen.

In jedem zweiten Monat (also immer am 1. Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember) startet ein neuer Puppenkurs. Ihr könnt euch bis zum 20. des Vormonats anmelden und bequem per Vorauskasse oder Paypal zahlen.

Wie lerne ich was im Puppenkurs?

Fabienne bringt euch Schritt für Schritt, in den Modulen 1 bis 6 bei, wie so ein Püppchen gebastelt wird: Zuerst gibt es das Schnittmuster, dann lernt ihr, Kopf und Körper zu formen und diese zusammenzunähen. Dann folgen Details zu Gesicht, Haaren und Kleidern und im Bonusteil lernt ihr sogar, wie ein Bauchnabel oder die Puppenknie gestaltet werden. Im Fortgeschrittenen-Teil gibt es neue Herausforderungen für die erfahrenen Puppenmacher/innen unter euch.

Habt ihr einen Kurs gekauft, erhaltet ihr eine E-Mail, die euch durch das weitere Vorgehen leitet: Welches Material ihr benötigt (falls ihr nicht das Materialpaket mitbestellt habt) und wie ihr euch auf der Homepage registriert. Am 1. des Kursmonats werdet ihr freigeschaltet und so gelangt ihr zu den Kursseiten und den oben beschriebenen Modulen. Kein Stress, keine Zielvorgaben: Jeder kann in dem Tempo arbeiten, wie es der Alltag zulässt. Zusätzlich gibt es eine Facebook-Gruppe, in der ihr Antworten auf eure Fragen bekommt, diese ist allerdings geheim.

Unser Geschenk für euch: Ein Mini-Erstlings-Kurs

Puppenkurs 2

Bild mit freundlicher Genehmigung von Fadenkorb.ch

 

Ihr könnt einen Puppenkurs gewinnen! Wir verlosen einen Erstlings-Kurs im Wert von rund 120 Euro (128 SFR) inklusive Materialpaket! Einfach unter diesem Blog-Eintrag oder unter dem entsprechenden Facebook-Artikel einen Kommentar hinterlassen und schon seid ihr bei der Verlosung dabei! Gerne dürft ihr auch allen nähbegeisterten Freunden, Bekannten und Verwandten davon erzählen und diesen Beitrag empfehlen, liken und teilen – das ist aber kein Muss!

 

Die Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am Sonntag, dem 05.03.2017 mit Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am Freitag, dem 10.03.2017 um 23:00 Uhr. Der/Die Gewinner/in wird am 11.03.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Deine Adresse geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Den/die Gewinner/in benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldest du dich innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus!

Das Material-Paket kommt per Post, alle weiteren Informationen sendet dir Fabienne per E-Mail.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

PEKiP vorbei – was nun?

Danke für’s PEKiP – 5 individuelle Geschenkideen für die Kurs-Leitung

PEKiP, Krabbelkäfer-Gruppe, Babytreff – die Angebote schon für die Kleinsten sind vielfältig. Nicht nur für die unter Einjährigen, auch für die Mütter ist die Teilnahme an einer der Gruppen für die Kleinsten empfehlenswert. Gerade Erstlingsmamas, aber auch Mütter mit mehreren Kindern, finden hier wertvollen Rückhalt, Tipps und Tricks rund um Babypflege, Stillen, Ernährung und Förderung.

Der Kontakt zu Freundinnen und auch anderen Müttern ist gerade in der Anfangszeit oft schwierig zu halten. Baby und Mama müssen ihren Rhythmus erst finden, Drei-Monats-Koliken und schlaflose Nächte machen aus uns Müttern nicht gerade die gesellschaftstauglichsten Kommunikationswunder.

Im PEKiP-Kurs kann man schon mal ungeschminkt in Schlabberhose auftauchen und bei Bedarf ein Heulerchen einlegen, ohne schief angeguckt zu werden, denn den meisten Mamas geht es ähnlich. Der Austausch ist wichtig – wenn es auch nur 90 Minuten in der Woche sind.

Eine Fachkraft als Schulter zum Anlehnen

Die Leitung solcher Kurse übernimmt in der Regel eine pädagogisch geschulte Fachkraft, meist sind es Sozialpädagoginnen oder ähnlich gut ausgebildete Frauen, die sich nicht nur in Sachen Baby gut auskennen, sondern auch wissen, wie man Mütter und Familien unterstützt.

In diesen Gruppen entstehen unter den Müttern (und Kindern) oft Freundschaften fürs Leben. Für ein freundschaftliches, entspanntes und vertrauensvolles Klima in der Kleinkindgruppe ist die Leitung mit verantwortlich. Sie ist nicht nur Vorturner für lustige Kinderlieder und Fingerspiele, sondern für die Mütter wichtige Ratgeberin und Vertraute, Schulter zum Anlehnen und für die Kleinen eine erste externe Bezugsperson, auch wenn sie sich später nicht an sie erinnern werden.

Endet der Kurs, meist nach ungefähr einem Jahr, beginnt für alle eine neue Zeit. Auf den PEKiP-Kurs folgt die Kleinkind-Turngruppe, Krabbelgruppe oder der Musikgarten oder oft auch schon die erste Station bei einer Tagesmutter, vielleicht bereits der Eintritt in einen Kindergarten.

Ein besonders Geschenk, das „Danke“ sagt

Der Frau, die uns in den ersten Monaten so wunderbar einfühlsam begleitet hat, möchten wir zum Abschied natürlich etwas schenken. Ich finde ganz persönliche Geschenke immer am schönsten – zur Not gehen natürlich immer der obligatorische Blumenstrauß und ein Einkaufsgutschein. Dies sollte jedoch wirklich immer nur ein Notfall-Geschenk sein.

Die „PEKiPerin“ hat sich schließlich nicht nur sorgfältig auf jede Stunde vorbereitet und sich Gedanken um die optimale Förderung eurer Kinder gemacht – dafür wird sie ja bezahlt – sie ist auch auf euch und eure Probleme eingegangen, hat euch getröstet und aufgemuntert, euch mit Tipps und Tricks durch die erste schwere Zeit gebracht und sich sicher auch mal über den Kurs hinaus Sorgen um den ein oder anderen gemacht. Das verdient ein besonderes Geschenk, aber eines, an dem nicht nur ihr Mamas, sondern auch eure Babys, mitgewirkt haben.

Im Folgenden haben wir euch 5 Vorschläge für ganz individuelle Geschenke zusammengestellt, die bereits zusammen mit den Kleinsten realisierbar sind:

1. Die Handabdruck-Leinwand

Dieses Geschenk ist günstig und eigentlich schnell realisierbar. Ihr müsst es nur schaffen, euch einmal zusammen zu finden, um die Abdrücke machen zu können. Ich habe hierzu eine Leinwand im Bastel-Shop gekauft (ca. 2 – 5 Euro) und sie mit Acrylfarbe eingepinselt. Natürlich könnt ihr sie auch weiß lassen, ich persönlich mag es lieber, wenn sie einen farbigen Hintergrund hat.foto-1_pekip-danke

Dann lasst ihr die Kleinen die Mini-Händchen in Finger-Farbe tunken und helft ihnen die Patscher auf der Leinwand zu platzieren. Das Gute hier ist: Es muss nicht ordentlich sein, darf sich überlappen, tropfen, schmieren – denn es sind Babys! Mit Fingerfarben muss das Bild allerdings etwas länger trocknen, bitte berücksichtigt dies.

Steht ihr auf konturierte Abdrücke, empfehle ich euch Acrylfarben. Die sind nicht teuer und wenn ihr sie schnell genug von der Babyhand abwascht, kann auch nichts passieren. Es sollten immer (auch mit Fingerfarben) zwei Personen beteiligt sein: Eine, die aufpasst, das das Baby sich nicht die Hand ableckt und es hält und eine, die Leinwand und Händchen zusammenbringen.

Individueller geht’s nicht! Übrigens: Ihr braucht für beispielsweise 8 Babys nicht auch 8 verschiedene Farben! Mischt einfach selbst ein helleres Grün (grün und gelb), ein fröhliches Orange (rot und gelb), ein dunkles Lila (rot und blau) – je mehr ihr mischt, desto individueller und unverwechselbarer wird euer Geschenk. Namen drunter und trocknen lassen – fertig!

Eine weitere Variante ist übrigens je ein Handabdruck von euch und darin der eures Kindes. So hat eure Kursleitung auch etwas von euch. Dafür braucht ihr aber wahrscheinlich eine größere Leinwand.

2. Das persönliche T-Shirt

Dieses Geschenk funktioniert ähnlich wie die Leinwand. Nur kauft ihr statt Leinwand ein weißes T-Shirt (hilfreich ist es hier, die Größe eurer Kursleiterin zu kennen). Spannt das Shirt auf eine große Pappe und los geht’s! Die kleinen Hände in Textilfarben tauchen und Abdrücke aufs Shirt stempeln. Wir haben das KREUL Javana Stoffmalfarben-Set Glitter-Grundfarben genommen. Die Farbe muss gute 6 Stunden trocknen. Der Stoff sollte nach dem Bemalen zum Fixieren entweder in den vorgeheizten Backofen gelegt oder gebügelt werden. Bitte die Anleitung auf der Packung beachten!foto-4b_pekip-danke

Natürlich geht das auch mit Einkaufs-Taschen – oder wie wäre es mit einem schicken Halstuch? Auch hier müsst ihr zu zweit arbeiten, damit immer gewährleistet ist, dass die Kleinen sich nicht die Farbe in Augen oder Mund schmieren. Ich habe mir so mein ganz individuelles „Mama“-Shirt (mit Aufschrift bedruckt bei Shirtcity) gebastelt.

3. Die Foto-Girlande

Diese Idee habe ich auf Pinterest gefunden, als ich auf der Suche nach einem Geschenk für den Papa meiner Söhne war. Sie ist die günstigste Variante und doch eine sehr individuelle.

Druckt am Computer Buchstaben für das aus, was ihr sagen wollt: DANKE, ALLES GUTE, MACHS GUT oder ähnlich.

Dann lasst ihr die Babys das Blatt mit dem jeweiligen Buchstaben halten, ihr legt sie einfach daneben oder ihr haltet Baby und Buchstaben und kommt mit aufs Bild. Macht ein Foto davon, am besten mit einer guten Kamera, wobei das Smartphone natürlich auch eine Option ist (Serienaufnahme ist sehr von Vorteil!). Ihr habt mehr Kinder als Buchstaben? Kein Problem – einfach mehrere Kinder mit auf ein Bild.foto3-_pekip-danke

Die Bilder könnt ihr heutzutage ja sehr günstig entwickeln lassen – fünf Fotos in der Größe 13 x 18 kosten über die CEWE-App fürs Handy gerade mal 0,85 Euro (zzgl. 2,95 Euro Versand). Meistens kommen die Bilder innerhalb einer Woche. Dann hängt ihr sie einfach mit schicken Klammern an einer Schnur auf und fertig ist die Girlande. Sie können natürlich auch in einem Bilderrahmen verschenkt werden.

Besonders schön finde ich hier, dass keiner gezwungen wird, sich Bilder oder Kunstwerke von Babys irgendwo hinzuhängen, wie bei der Leinwand. Die Bilder können abgenommen werden und dann in dem jeweiligen PEKiP-Ordner verschwinden – oder vielleicht hat eure PEKiPerin ja auch selbst ein Erinnerungs-Album? Dazu gab es bei uns einen Gutschein für’s Café und eine schöne Halskette.

4. Das Baby-Buch

Das ist ein schönes Geschenk, wenn ihr keine Zeit habt, euch zu treffen, denn das kann jede zuhause selbst vorbereiten. Einfach eine Seite buntes DIN A 4-Tonpapier (ca. 0,20 Euro) im Bastelgeschäft kaufen und gestalten. Schreibt den Namen eures Kindes auf die Seite. Auch hier passen Hand- oder Fußabdruck, ein Foto von euch oder dem Kind allein toll zum Thema. Schreibt ein paar persönliche Worte auf eure Seite und klebt einfach wie bei einer Collage ein paar Dinge, die typisch für euer Kind sind, dazu. Bei meinem Sohn waren es Bälle: Ich habe einfach am Computer Bilder von Bällen in jeder Form und Farbe ausgedruckt und ausgeschnitten, dazu geklebt und fertig war unsere individuelle Seite.

Die Seiten kommen dann in Klarsichthüllen mit Lochung und werden einfach zusammengebunden. Klar, das geht natürlich auch schicker – da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dies ist eine schnelle und günstige Variante!

5. Das persönliche Cookie-Glas

Dies ist das teuerste und wohl aufwendigste Geschenk – aber auch ein sehr individuelles.

Ich habe diese Variante gewählt, um mich mit meiner Freundin zusammen bei unserer Hebamme zu bedanken.

Die Firma Personello beispielsweise bietet, unter anderem, personalisierbare Cookie-Gläser an (24,90 Euro zzgl. Versandkosten). Was ihr darauf schreiben lasst, ist eure Sache. Lasst einfach DANKE oder, wie in unserem Fall, den jeweiligen Namen, darauf anbringen.foto-5_pekip-danke

Bei amazon haben wir für knapp 10 Euro einen individualisierbaren Keksstempel gekauft und dann die Namen und Geburtsdaten der Kleinen auf die Kekse gestempelt. Zusätzlich haben wir einige Kekse mit „DANKE“ bestempelt. Die Kekse werden natürlich nicht lange halten, dafür sind sie zu lecker, aber das Glas ist eine schöne und praktische Erinnerung an euch!

Natürlich eignen sich alle Bastel-Vorschläge auch als Geschenke für andere Kindergruppen-Leitungen, Erzieherinnen im Kindergarten, Oma und Opa, Patentante und -onkel, den Papa, die Tante und, und, und. Oder einfach als Erinnerung für euch selbst – wie das Mama-Shirt.

Was habt ihr für individuelle Geschenke mit euren Kids gebastelt? Habt ihr noch andere Ideen oder wollt ihr eure Ergebnisse präsentieren? Dann postet doch euer Bild in die Kommentare oder auf unserer Facebook-Page…

Bunte Mosaik-Windlichter basteln

Basteltipp im grauen November

Da hab ich letztens noch getönt, dass ich keine Bastelqueen bin und Basteln auch gar nicht mag. Dann habe ich mir überlegt, dass ich ein paar Gläser habe, die mir zu schade zum Wegwerfen sind und die sich aber auch nicht als Trinkgläser nutzen lassen weil sie entweder nicht zu den anderen passen (ich steh da total auf Einheitlichkeit!) oder nicht spülmaschinenfest sind und schnell „blind“ werden. Was also damit tun? Bisher standen diese Gläser als Windlichter herum, allerdings völlig nackt. Ich hatte überlegt, sie zu bekleben, wollte aber etwas, das länger hält.

Und da ich total auf farbige Windlichter stehe – Ganz ehrlich, Windlichter können bei mir gar nicht bunt genug sein! – kam ich auf die Idee, mich einmal selbst an einem Mosaik-Windlicht zu versuchen.

Dieser Basteltipp richtet sich eher an ältere Kinder und – verzeiht mir das Vorurteil – ich schätze auch eher an Mädchen. Wenn eure Kinder an einem regnerischen und grauen Tag mal keine Lust auf Smartphone, Fernsehen oder PC haben und draußen gerade die Welt untergeht, ist dies eine tolle und entspannende Beschäftigung. Am Ende kommen sehr hübsche Deko-Teile dabei heraus, die sich prima verschenken lassen.

Ich war die zwei Stunden, in denen ich gewerkelt habe (Kleinling#1 war im Kindergarten, Kleinling#2 hat geschlafen) völlig versunken und das, obwohl ich eigentlich nur eine Reihe kleben wollte, um das Ganze mal auszuprobieren! Und rubbeldiekatz, waren zwei Gläser und eine Dose fertig!

Die Zutaten gibt‘s bei amazon oder im Bastelladen.

Was ihr braucht:

  • Glas-Mosaiksteine, z.B. diese hier oder Glasnuggets
  • Mosaik-Fugenmasse
  • Mosaik-Kleber
  • eine alte Zeitung als Unterlage
  • einen weichen Schwamm
  • Gummihandschuhe
  • einen alten Eimer oder eine Schüssel zum Anrühren der Fugenmasse
  • einen alten Schneebesen
  • alte Gläser oder Dosen
  • Handwaschpaste aus dem Baumarkt (um den Kleber von den Händen zu bekommen)

Schritt 1: Bekleben der Gläser/Dosenfoto-2_mosaik-windlichter

Das Bekleben der Gläser ist einfach. Sie sollten natürlich staubfrei und sauber sein. Zeitung als Unterlage ausbreiten und dann einfach den Kleber auftragen und los. Ihr könnt ordentliche Reihen, Muster oder wild durcheinander kleben.
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Wenn ihr bunte Steine habt, könnt ihr euer Windlicht oder die Dose nach Farbschema
oder kunterbunt gestalten. Ganz, wie euch der Sinn danach steht. Ihr solltet nur in der Nähe eines geöffneten/angeklappten Fensters sitzen, denn der Kleber riecht stark, wenn er frisch aufgetragen ist. Sobald er getrocknet ist, ist das verflogen.

Schritt 2: Fugenmasse auftragenfoto-5_mosaik-windlichter

Trocknen, genau. Die Gläser sollten jetzt mindestens 2- 4 Stunden trocknen. Dann rührt ihr die Fugenmasse in Schüssel oder Eimer mit einem alten Schneebesen an. Die Angabe 4 Teile Fugenzeugs auf 2 Teile Wasser hat bei mir nicht ganz hingehauen, ich brauchte deutlich mehr Masse, da es zu flüssig war. Außerdem hat irgendein Brain den Preisaufkleber direkt über die deutsche Anleitung geklebt – gut, dass ich Englisch kann.

Die Fugenmasse sollte die Konsistenz von Zahnpasta haben. Die tragt ihr am besten mit den Händen auf. Gummihandschuhe an und los. Gut verteilen und dann kurz antrocknen lassen. Danach befeuchtet ihr den Schwamm ganz leicht und wischt über die Mosaiksteine. Am besten stellt ihr euch eine Schüssel mit Wasser daneben, denn am Anfang kommt ganz schön viel Fugenmasse mit runter. Wenn die Steine klar sind, seid ihr fertig. Einen leichten Schleier kann man hinterher, wenn es komplett getrocknet ist, immer noch abwischen.

Dieser Schritt erfordert ein wenig Übung, darum fangt am besten mit einem Test-Teil an. Bei mir war das die Dose, die ich für Stifte benutzen wollte. Wenn die daneben geht, ist es zwar Schade um die Steinchen, aber für die Windlichter habe ich dann schon etwas mehr Übung gehabt. Und es hat geklappt – Dose und Windlichter, alles schick!

Ihr solltet immer mehrere Gläser bekleben und sammeln, bevor ihr verfugt, denn einmal angerührt hält sich die Masse nicht lange. Sie härtet aus und muss dann weg. Wenn ihr, wie ich, immer zu viel davon macht, ist es ärgerlich, wenn man es nicht aufbrauchen kann.

Nun lasst ihr die Windlichter wieder 2 – 4 Stunden trocknen (am besten über Nacht) und fertig!

 

Tolles Upcycling – aber nicht ganz billigfoto-7_mosaik-windlichter

Die Mosaik-Windlichter sind ein schönes Geschenk und ein tolles Upcycling-Projekt für alte Gläser und Dosen, auch Flaschen oder Teller –  und sogar Tische könnt ihr mit den Mosaiksteinen verzieren.

 

Einziger Nachteil: Es ist teuer! Die Mosaiksteinchen sind nicht ganz billig und auch Kleber und Fugenmasse sind auf Dauer nicht günstig. Ich werde demnächst im Bastelladen oder Baumarkt schauen, ob ich dort nicht doch günstiger einkaufen kann, als bei amazon. Haltet die Augen nach Sonderangeboten auf – gibt es vielleicht ein Bastel-Outlet in eurer Nähe?

Ich bin gefragt worden, wie ich denn bitte dazu noch Zeit finde, bei zwei Kleinkindern, einem Haushalt, Essen kochen und dem Blog. Ganz einfach: Die Windlichter müssen nicht an einem Tag fertig werden. Ich habe insgesamt eine Woche gebraucht, bis sie fertig waren. Nicht, weil es so aufwendig ist, sondern weil man die Gläser nach dem Kleben ja erstmal stehen lassen kann. Die werden schließlich nicht schlecht und nach einer Woche ist der Kleber dann auch ganz bestimmt trocken.

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Halloween-Beton-Geist

Basteltipp gone wrong…

Vorab muss ich euch etwas gestehen: Ja, ich bin in gewissem Maße künstlerisch begabt. Ich kann tolle Kuchen zaubern, ich schreibe Texte und ich bin sehr kreativ. Basteln gehört allerdings eher zu meiner Schattenseite. Wann immer Kleber involviert ist, sieht man mich mit Papierfetzen an den Fingern, UHU in den Haaren und einem ebenso leisen wie farbenfrohen Fluch auf den Lippen, verzweifelt am Tisch hocken. Ich bin zudem nicht wirklich die Geduldigste.

Trotzdem lasse ich mich immer wieder von Pinterest dazu überzeugen, dass es super-duper easy-peasy ist, die kompliziertesten Dinge zu basteln. Mal eben so zwischendurch.

Deko wird überbewertet

Ich meine, wir alle kennen das. Neben Haushalt, Kochen, Kindern und womöglich noch dem Job, soll dann auch noch das Haus oder die Wohnung jahreszeitengerecht dekoriert werden. Deko-Queens schaffen das vielleicht, ich nicht. Die Oster-Deko blieb dieses Jahr im Schrank und zu Weihnachten dekoriere ich nur, weil es sich um einen ganzen Monat handelt – das lohnt sich wenigstens.

Nun bin ich bei Pinterest aber auf einen sehr schönen – und vermeintlich simplen – Basteltipp der Seite Kiddifix gestoßen: Eine Kürbis-Laterne, der mit Hilfe eines Luftballons und Schnur gebaut wird. Soweit so gut. Kann man nix mit falsch machen, prima verschenken und ich müsste den in den kommenden Jahren lediglich aus dem Keller holen und entstauben. Vorbei das lästige Kürbisschnitzen – Hallo kleiner Deko-Kürbis!

Soweit die Theorie.

 

Basteltipp gone wrong

Schritt 1: Die Schnur so um den Luftballon wickeln, dass dieser in kleine Segmente abgeteilt ist und der Kürbis dadurch etwas echter wirkt. Das ist einfach – das kann ich!
Luftballons gekauft. Schnur gekauft. Luftballon aufgeblasen. Schnur drumgewickelt. Schnur abgefallen. Schnur nochmal drumgewickelt. Schnur wieder abgefallen. Schnur mit Tesafilm festgeklebt. Schnur abgefallen. Neuen Ballon aufgeblasen, Luft rausgelassen, erneut aufgeblasen – das Ganze gute 10 Mal, um ihn auszuleihern. Schnur drumgewickelt. Schnur ab-ge-fal-len. Tief Luft geholt. Schnur nochmal mit Tesafilm festgeklebt. Die verf*ckte Schnur fiel wieder runter. Luftballon mit Nadel gemeuchelt und den ganzen Mist in die Tonne getreten. Frustriert Schokolade gefuttert.

Jetzt aber! Ein Beton-Geist muss her!

So. Aber ich hatte mir ja fest vorgenommen, einen Halloween-Basteltipp für euch zu schreiben. Ich musste also selbst kreativ werden. Da fiel mir ein, dass ich ja ganz gerne mit Beton arbeite und im Keller noch ein großer Sack davon steht. Also habe ich ein Bastel-Experiment gewagt – vorweg sei gesagt: Es ist geglückt!basteltipp_betongeist_1

Und deshalb hier die Anleitung für meinen Beton-Geist:

Ihr braucht folgende Zutaten:
1 altes (Spuck-)Tuch
1 Luftballon
1 Blumentopf
Beton
Wasser
1 alten Eimer
Pinsel
Wasserfeste Farbe in Weiß und Schwarz (Latex- oder Acrylfarbe)
Ggf. Leuchtfarbe (z.B. diese)
Malervlies als Unterlage (Plastik nach oben) oder einen Garten, in dem Herumsauen erlaubt ist

1. Ballon aufblasen und in den Blumentopf stellen. Probeweise das Spucktuch darüber decken – es sollte den Boden berühren, damit euer Geist später stehen kann. Tut es das nicht, nehmt einen kleineren Blumentopf oder blast einen neuen Ballon auf.

2. Beton und Wasser mischen. Es sollte die Konsistenz von Waffelteig haben – ich kann euch leider kein genaues Mischverhältnis geben, da es davon abhängt, wie dick das Tuch ist, denn das saugt sich voll mit dem Wasser. Es sollte dann genug Betonmasse übrig sein, damit das Tuch richtig dick damit eingeschlemmt ist.basteltipp_betongeist_2

3. Deckt das Tuch über den Ballon und drapiert es auf dem Boden so, wie ihr es später haben wollt.

4. Jetzt sollte das Ganze über Nacht an einem trockenen Ort stehen.

5. Wenn der Beton getrocknet ist, den Ballon entfernen. Das geht am schnellsten, indem man ihn anpiekt – PENG – weg!basteltipp_betongeist_3

6. Zum Anmalen stellt ihr nun den Geist auf etwas Zeitungspapier und bepinselt ihn großzügig mit weißer Farbe. Wenn ihr habt, kommt nach dem Trocknen noch eine Schicht Leuchtfarbe darüber. Ist euer Geist vollständig getrocknet, malt ihr ihm Augen und einen Mund mit der schwarzen Farbe – wir haben hier Acrylfarbe von El Greco benutzt.

7. Fertig und ab in den Garten zum Gruseln!

Wenig Aufwand und mal was anderes – und dabei kommt ein, wie wir finden, echt niedliches Gespenst bei raus!

Feiert ihr Halloween? Macht ihr eine richtige Verkleidungsfete oder nur gruselige Deko und lustiges Monster-Food? Ist euch die Kürbis-Laterne aus dem Pinterest-Basteltipp vielleicht sogar gelungen? Wir freuen uns auf Bilder von eurer Halloween-Deko! Wenn ihr die Beton-Geister nachgebastelt habt, schickt uns doch einfach ein paar Bilder!