Guacamole

Gesund und lecker – Avocadocreme zum reinsetzen

Einer meiner Lieblings-Dips ist die Guacamole. Obwohl ich eigentlich kein großer Avocado-Fan bin, mache ich hier eine Ausnahme, denn dieses mexikanische Schmuckstückchen ist nicht nur lecker, sondern auch gesund.  Eine Guacamole ist schnell und ohne großen Aufwand herzustellen. Im Kühlschrank hält sie sich bis zu 4 Tage. Ich bereite sie gerne einen Tag vorher zu, damit sie schön durchziehen kann.

Hier ist mein Rezept:

Guacamole

  • 2 reife Hass-Avocado
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Tomaten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • (wer möchte: 2 EL Crème fraîche oder Joghurt)

Avocado in der Mitte durchschneiden, Kern entfernen und aus der Schale streifen. Knoblauchzehe in kleine Stückchen schneiden. Mit Zitronensaft verrühren und pürieren. Die Tomate in sehr kleine Stücke schneiden und zur Avocado-Creme geben. Wer möchte, kann noch Crème fraîche oder Joghurt dazugeben, schmeckt aber auch ohne!

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt zu frischem Baguette, als Dipp zu Nachos, Tortillas, Enchiladas, Tacos oder auch als Burger-Soße.

 

Goldene Milch

Gesunder Immun-Booster in der kalten Jahreszeit

Von der Goldenen Milch habe ich zum ersten Mal im Jahr 2015 gehört. Auf dem Rezepte-Blog des Unnaer Feinkosthandels Refugio fand ich Rezept sowie interessante Informationen dazu. Da ich – zumindest im Winter – ein großer Fan aromatisch gewürzter Heißgetränke bin, habe ich es sofort ausprobiert.

Zu der Zeit war ich mit Kleinling#2 schwanger und ständig erkältet. Nach kurzer Rücksprache mit der Hebamme, ob die Goldene Milch dem Baby auch nicht schaden kann, habe ich mir sofort die erste Tasse gegönnt und siehe da, schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich besser.

Da es Kurkuma im normalen Einzelhandel selten in größeren Mengen gibt, kaufe ich immer die Gewürzdosen vom Alten Gewürzamt. Dort gibt es viele andere hochwertige Gewürze, u.a. auch das unten erwähnte Quatre Epices, eine Gewürzmischung aus Ingwer, Zimt (oder Nelken), Muskat und Pfeffer, die nicht nur zur Zubereitung der Goldenen Milch verwendet werden kann.

Das Rezept für die Goldene Milch – auch für Veganer geeignet

Was ihr braucht:artikelbild_goldene-milch

1 Espressotasse Kurkuma
2 Espressotassen Wasser
2 TL Quatre Epices (alternativ: Schwarzer Pfeffer und Zimt nach Geschmack)
5 TL Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup
1 TL Öl (z.B. hochwertiges Oliven- oder Leinöl)
Milch oder Pflanzenmilch (z.B. Soja-, Hafer-, Mandel-, oder Reismilch)

Kurkuma und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren ca. 3-4 Minuten lang zu einer dicken Paste vermengen. Den Topf vom Herd nehmen und die Gewürzmischung (Quatre Epices oder Pfeffer und Zimt), Honig/Agavendicksaft/Ahornsirup und Öl dazugeben und das Ganze gut verrühren. In einem Schraubglas in den Kühlschrank gestellt, hält sich das Ganze gute 4 Wochen im Kühlschrank.

Die Goldene Milch könnt ihr kalt oder warm trinken. Einfach einen Teelöffel der Paste in eine Tasse Milch einrühren und fertig!

Kurkuma – ein wahres Superfood

Kurkuma, oder Gelbwurz, gehört zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma verleiht dem Curry-Gewürz seine gelbe Farbe und wird unter der Bezeichnung E100 auch zum Einfärben von Senf, Margarine und Wurstwaren genutzt.

Doch Kurkuma kann mehr! In der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Ayurveda ist das Superfood schon lange als Heilpflanze bekannt. Der wichtigste Inhaltsstoff und Namensgeber ist das Cucurmin, welches entzündungshemmend, schmerzstillend und entgiftend wirkt.

Bei vielen Erkrankungen, u.a. Diabetes, Alzheimer, Arthrose und sogar Krebserkrankungen wird der Pflanze positive Wirkung zugeschrieben. Kurkuma hilft bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und senkt den Cholesterinspiegel. Es ist übrigens auch ein hervorragendes Anti-Kater-Mittel. Nebenwirkungen sind kaum bekannt und man kann es eigentlich nicht überdosieren: Da der Körper Kurkuma leider nur schwerlich aufnehmen kann, benötigt er sowieso sehr hohe Dosen.

Pfeffer als Wirksamkeits-Booster

Und hier kommt der schwarze Pfeffer ins Spiel: Das im Pfeffer enthaltene Alkaloid Piperin kann die Wirksamkeit des Kurkumas um das bis zu 2000-fache steigern! Piperin an sich ist schon gesund, da es den Stoffwechsel anregt und antimikrobiell wirkt.

Doch zurück zu unserer Goldenen Milch: Kurkuma-Pulver ist nicht gut wasserlöslich und deshalb benötigt ihr den oben bereits erwähnten Teelöffel hochwertigen Öles, um eurem Körper die Aufnahme zu erleichtern. Ihr könnt ein hochwertiges Oliven- oder Rapsöl nehmen.

Zwei Mal am Tag – Erkältung adé

Es wird empfohlen, die Goldene Milch in der Erkältungszeit zwei Mal am Tag zu trinken. Auch wenn ihr die ersten Anzeichen einer Erkältung bemerkt, z.B. Halsschmerzen, kann die Goldene Milch helfen, den Infekt schneller los zu werden.

Auch in Schwangerschaft und Stillzeit habe ich die Goldene Milch regelmäßig getrunken und so dicken Erkältungen vorgebeugt. Ihr solltet allerdings vorsichtshalber mit eurem Arzt oder der Hebamme klären, ob ihr Kurkuma in dieser Zeit zu euch nehmen solltet.

Die wohl beste Kürbissuppe der Welt…

Noch ein Kürbissuppen-Rezept? Och, nööööö! Aber bevor ihr genervt mit den Augen rollt und euch enttäuscht wieder abwendet, schaut es euch einfach mal an.

Ich gestehe: Ich bin passionierte Kürbis-Schnitzerin. Und da das Fruchtfleisch ja irgendwo hin muss, habe ich über die Jahre viele Kürbissuppenrezepte ausprobiert, kombiniert, angepasst und verfeinert. Herausgekommen ist dabei das folgende Rezept.

Da meine Mama an Halloween Geburtstag hat, ergibt sich hier meist die perfekte Gelegenheit, Kürbisse zu schnitzen und das Kürbisfleisch zu nutzen, um die verschiedenen Rezepte auszuprobieren und testen zu lassen. Meistens servieren wir sie als Vorspeise, je nachdem wie viele Gäste erwartet werden, sollte man dann die doppelte Menge einplanen. Dieses Rezept eignet sich als Hauptspeise für 4-6 Personen.

Aromatischer Kürbis trifft säuerliche Äpfel, Möhren und Kartoffeln – das ganze abgerundet mit fruchtiger Orange und exotischem Kurkuma. Die Fleischbällchen aus würziger Bratwurstmasse geben der Suppe den letzten Pfiff – sind aber optional, es schmeckt also auch vegetarisch.

Die Suppe lässt sich super vorbereiten, wenn sie ein paar Stunden zieht, am besten über Nacht, schmeckt sie gleich nochmal so gut. Das perfekte Essen für stürmische, nass-kalte Herbstabende!img_7934

Fruchtige Kürbissuppe

für 4 – 6 Personen

2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1,5 kg)
750 ml Gemüsebrühe
500 ml Wasser
4 Kartoffeln
4 Möhren
2 Äpfel
1 Bio-Orange (ungespritzt)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver,
1 TL Kurkuma
4 grobe Bratwürstchen
4 EL Schmand
Kürbiskerne

Zwiebel und Knoblauch hacken und im Olivenöl anbraten. Den Hokkaido entkernen und in grobe Stücke schneiden (Hokkaido muss nicht geschält werden), Möhren schälen und in Scheiben schneiden. In den Topf geben und mit den Zwiebeln 3-5 Minuten schmoren. Mit Gemüsebrühe und Wasser ablöschen und kochen lassen. Kartoffeln und Äpfel schälen und grob Würfeln, nach 10 Minuten in den Topf geben. 25 Minuten kochen lassen.
Die Schale der halben Orange abreiben und die Frucht auspressen. Den Orangensaft zum Gemüse geben, Orangenschale hinzugeben. Topf vom Herd nehmen und alles zusammen pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und Kurkuma einrühren.

Aus der Bratwurstmasse kleine Kugeln formen und in die Suppe geben. Noch einmal kurz aufkochen und dann gar ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren den Schmand unterrühren.

Eine Handvoll Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und als Deko auf die einzelnen Portionen streuen.

Dazu schmeckt frisches Baguette.

Zitronen-Cheesecake

… und als ich Anfang des Sommers so durch Krümel und Chaos wuselte und wie good old Sissyphus versuchte, wenigstens etwas Ordnung ins Heim zu bringen, fiel mein Blick auf den Kalender. Oh! Schön! Morgen kommen die Erzieherinnen vom Kindergarten zum Hausbesuch! *Jeopardy-Musik* Oh! Verdammt! Morgen kommen die Erzieherinnen vom Kindergarten zum Hausbesuch!