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Der kleine Superheld: Wofür ich dankbar bin

Der Welttag der Dankbarkeit ist in jedem Jahr am 21. September. Es ist der Geburtstag von „Herzi“, meiner Herznichte und der wahrscheinlich Zukünftigen des Zwockels – die beiden lieben sich.

Es gibt Vieles, für das ich dankbar bin. Dass wir ein Dach über dem Kopf haben. Eine Wohnung, die – wenn auch klein – ausreichend für uns vier ist. Essen auf dem Tisch (trotz „Mag-ich-nicht!“ und „Ess-ich-nicht!“). Ich bin dankbar, dass ich ein Auto habe (hat mir mein Papa gekauft). Ich bin dankbar, dass ich einen Job habe, und meine Arbeitszeit relativ frei einteilen kann (auch wenn mir das schwer fällt und ich viel mehr arbeite, als ich eigentlich möchte). Dankbar für den tollen Kindergarten mit den wirklich wunderbaren Erzieherinnen.

Ich bin dankbar für die Wäscheberge, denn sie sind ein Symbol dafür, wie gut es uns geht. Wir haben nicht nur etwas zum Anziehen für jeden Tag, sondern auch für den nächsten und nächsten und könnten mehrmals am Tag die Kleidung wechseln, ohne am wieder nächsten Tag auf einmal nackig dazustehen.

Lärm, Geschrei und Bastelei

Ich bin dankbar für Lärm und Geschrei, für die Trotz- und Tobsuchtsanfälle, die mir momentan grad die Nerven rauben – denn sie zeigen, dass meine Kinder lebendig, gesund und willensstark sind. Und alles andere als bequeme kleine Ja-Sager. Auch wenn das einfacher wäre.

Ich bin dankbar, dass die Großeltern der Kinder so viel und gerne Zeit mit ihnen verbringen. Und ihnen so viel beibringen! Meine Schwiegereltern malen und basteln mit den Kindern, gehen mit ihnen schwimmen und fahren Rad mit ihnen – alles Dinge, die eigentlich meine – unsere – Aufgabe wären. Aber ich schaffe es nicht. Mein Schwiegervater hat mit Locke eine Lernuhr gebastelt, die der Große nun seit Tagen mit sich herumschleppt und die Uhrzeiten lernt.

Das wäre meine Aufgabe als Mutter gewesen, die mit ihm zu basteln. Tausend gespeicherte Pinterest-Ideen und Screenshots zeugen von meinem guten Willen. Aber ich beschwere mich nicht und bin glücklich, dass sie es übernommen haben.

Dankbarkeit - Locke und Opa haben eine Lernuhr gebastelt.

Locke und Opa haben eine Lernuhr gebastelt

Der kleine Superheld

Auch wenn ich nicht immer und ständig die Dankbarkeit raushängen lasse, so bin ich es doch. Dankbarkeit ist wichtig. So ein kleines Wort, mit so großer Wirkung. Einer meiner ersten Blogartikel handelte von Dankbarkeit – von dem kleinen Wort, dass so vielen Menschen so viel bedeutet.

Immer wieder beschweren sich die Leute über die Welt draußen, die schlechten Manieren, die Unhöflichkeit. Kann man machen – aber trotzdem hält mich das nicht davon ab, mich zu bedanken. Immer und ständig. Bei der Verkäuferin, die mir die Brötchen verkauft, bei der Kassiererin, die mir einen schönen Tag wünscht (gebetsmühlenartig in denselben Worten, wie dem Kunden vor mir), bei meinem Mann, der mir einen heißen Glühwein reicht, weil ich mal wieder nicht warm werde (natürlich nicht nur dafür).

Ich finde, ein so kleines Wort zu sagen, tut nicht weh – kann aber jemand anderem den ganzen Tag retten. „Danke“ ist quasi ein kleiner Superheld.

Wofür ich jeden Tag dankbar bin

Wenn der Tag ausklingt – meist war er anstrengend und mein Kopf ist müde und ich bin sogar zu müde zum sprechen – die Kinder im Bett sind und ich Nachrichten-Getöse und Smartphone endlich ausschalten kann, wenn die Dunkelheit kommt und den schäbigen Tag ausblendet, wenn endlich Ruhe einkehrt, dann bin ich dankbar.

Jeden Abend, kurz vor dem Einschlafen, sage ich Danke.

Und zwar dafür, dass meine Kinder gesund und heile in ihren Betten liegen. Dass sie sich nicht schlimm gestoßen haben, dass sie sich nichts gebrochen haben, dass wir die Erbsen wieder vollzählig aus der Nase herausbekommen haben, dass die Beule an der Stirn gar nicht so schlimm ist, wie zunächst angenommen. Dass die Windel voll war (die Verdauung funktioniert \o/) und das Bäuerchen kräftig (satt ist er!).

Dass noch alle zehn Finger und Zehen da sind. Dass meine Kinder hier bei mir und meinem Mann sind. Dass wir alle vier zusammen sind, in unserer kleinen Wohnung – mit unseren Alltagssorgen, die zum Glück nur das sind: Alltagssorgen.

Ich bin dankbar. Für alles. Es geht uns gut, und das weiß ich. Danke dafür.

Von Träumen und Chancen – Auf Wiedersehen in 2018

Eine persönliche Rückschau

Das Jahr ist nun fast vorbei. Ein paar Stunden noch, dann ist 2018. Seit vier Jahren bin ich Mama. Es ist ganz anders, als ich es mit je in meinen Träumen ausgemalt habe. Seit vier bzw. zwei Jahren rasen hier zwei wundervolle, kleine Menschen durch mein Leben, strapazieren meine Nerven, beleben meine Nächte und lieben mich um den Verstand.

Ohne meine Söhne gäbe es diesen Blog nicht. Ohne meine Söhne hätte ich wohl nicht meinen Traum-Job bekommen.

Was ich mal geträumt habe

Erlaubt mir, ein bisschen weiter auszuholen.

Ich wollte immer Journalistin werden, oder Autorin. Ich verschlang Bücher, in denen die Protagonistin zur schreibenden Zunft gehört und in der Schule waren die einzigen Hausaufgaben, die ich richtig gerne machte, Aufsätze und Essays.

Ich hatte viele Träume, der vom Journalisten-Dasein scheiterte am schlechten Abi, ich hatte leider nämlich auch zu wenig Ehrgeiz. Also wurde ich Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitete als Sekretärin. Das konnte ich gut, aber geliebt hab ich‘s nicht. Meine Kreativität schlummerte tief.

Zeitverträge – Familienunfreundlicher geht’s kaum

Ich wollte auch immer Mama werden. Als ich mit Locke schwanger war, hatte ich nur einen Zeitvertrag. Ein Kraftwerk sollte gebaut werden und das ist irgendwann fertig – noch nicht ganz, als ich ging. Nicht mal bis zum Mutterschutz wurde ich beschäftigt, einen Monat früher musste ich gehen – die Rennerei zum Arbeitsamt hätte ich mir gern gespart.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Ein Job mit Kind? Unzählige Bewerbungen, ebenso viele Absagen. Die Selbstständigkeit lief nicht wie erträumt – es gibt einfach Menschen, die sind dafür wie geschaffen, aber ich gehöre nicht dazu. Ich brauche mehr Sicherheit.

Krümel und Chaos wird geboren

Wir starteten Krümel und Chaos und ich merkte, wie sehr mir das Schreiben gut tat. Kreisten die Gedanken sonst unablässig in meinem Kopf herum und besuchten mich sogar in meine Träumen, ließen sie mich, einmal zu Papier gebracht, in Frieden. Mein Denkarium.

Der Zuspruch von euch, Krümler und Krümlerinnen, Chaotinnen und Chaoten, tut unglaublich gut!

Oft denke ich, ich gestehe hier nun eine Unfassbarkeit, die mich dem Prädikat „Schlechte Mutter“ näher bringt – und dann kommt ihr und viele andere und sagen „Hey! Genau wie bei uns!“ oder „Das kenne ich auch!“ Und schon ist mein Gewissen ruhiger und ich sehe mit Zufriedenheit, dass ich gar nicht allein bin.

Ich danke euch dafür!

Vom Träumen zum Traumjob

Über meinen Blog wurde ein kleiner, lokaler News-Blog auf mich aufmerksam, für den ich seither arbeite. Im Homeoffice, von zuhause. Es ist ein richtiger, kleiner Job – ich schreibe und verdiene damit tatsächlich Geld. Eine richtige Journalistin bin ich nicht, aber dafür darf ich mich Redakteurin nennen. Ich bin glücklich!

Ich habe liebe Kollegen und Kolleginnen – das Teamwork funktioniert meistens wirklich gut. Durch Krümel und Chaos habe ich aber auch andere Bloggerinnen kennengelernt und es sind tatsächlich Freundschaften, aber auch Kooperationen entstanden, unter anderem auch mit eltern.de (vielen Dank hier an Anke

Wolkenwerkstatt

Es bedurfte nur eines einzigen Artikels – und schon begann eine zarte Freundschaft. Susanne von Hallo liebe Wolke und ich verstehen uns nicht nur sehr gut, wie haben zusammen auch viele schöne, kreative Ideen, an deren Umsetzung wir 2018 arbeiten werden. Freut euch drauf, wir tun es!

Ich möchte euch eines sagen, liebe Leserinnen und Leser: Hört niemals auf zu träumen! Fangt an, ganz klitzeklein, vom Laptop aus am Küchentisch vielleicht. Habt Geduld und Vertrauen in euch selbst. Wenn euer Bauchgefühl euch stärkt, hört darauf und lasst den Zweiflern und Pessimisten keinen Raum!

Nehmt Kritik als Ansporn zur Verbesserung und Zweifel als Motivation, es allen zu zeigen. Irgendwann.

Es wird…

Alles wird… Ich sag jetzt nicht gut. Aber es wird. Vielleicht nicht so wie geplant, erhofft, geträumt – vielleicht ganz anders. Aber ihr werdet sehen, auch das muss nicht schlecht sein! Haltet durch! Glaubt an euch!

Ihr alle seid tolle Eltern. Fehler machen wir alle. Die Kunst besteht darin, sich immer mal wieder zu hinterfragen und offen für andere Ansätze zu sein. Man muss ja nicht tun, was andere für richtig halten. Aber aus der großen Menge der richtigen und einzig wahren Erziehungsstile eine Schnittmenge für euch selbst zu finden, mit der ihr leben könnt, dabei möchten wir euch helfen, indem wir für euch Beiträge recherchieren, schreiben und Artikel teilen!

Wir danken euch für all das Lesen, Kommentieren, Teilen und Mut machen, für eure Meinung und Kritik, euer Lob und eure Geschichten! Wir hätten nie zu träumen gewagt, wie viel Spaß es mit euch macht!

Kommt gut und krümelig ins neue Jahr, ihr Lieben!

Träumen mit Familie Chaos

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

Gewinnt ein Krümel und Chaos ME-TIME-PAKET!

500 Likes auf Facebook?

Ihr Lieben – wir freuen uns wahnsinnig! Krümel und Chaos gefällt sage und schreibe bereits 526 Leuten!

Das schreit natürlich geradezu nach einem Dankeschön. Wir haben lange überlegt, womit wir euch glücklich machen könnten, eine schnöde Tasse oder ein gar ein Kuli war uns nicht genug.

Krümel und Chaos sagt Danke

Was macht ihr, wenn um euch herum KRÜMEL und CHAOS herrschen? Also, meistens muss man erstmal putzen oder wischen. Vielleicht sich aufregen. Je nach Tagesform und Chaos-Art legt man auch mal ein Heulerchen ein… Vielleicht lacht ihr einfach nur noch darüber – aber es hilft ja nichts: Man muss es aufräumen. Und wenn dann alles geschafft und das Tagwerk vollbracht ist, die Kinder im Bett liegen und selig schlummern?

Dann könnt ihr euch hoffentlich alle eure Me-Time nehmen!

Und wir wollen euch helfen, diese Zeit für euch so richtig genießen zu können.

Darum könnt ihr  heute ein exklusives Krümel und Chaos ME-TIME-PAKET gewinnen.

Das besteht aus:

  • einem supertollen Putztuch, damit ihr das Chaos schneller wegwischen könnt
  • einer Tafel „Auszeitnehmer„-Schokolade für die Nerven
  • und einem Fläschchen Prosecco, das ihr aus eurem
  • absolut einzigartigen Krümel-und-Chaos-Sektglas trinken könnt!

Me-Time-Paket

Unser Geschenk für euch.

Dieses Sektglas gibt es derzeit nur ein einziges Mal auf der Welt – wenn ihr es wollt, gehen wir irgendwann damit in Serie – aber hier ist der einzigartige Prototyp!

Um das Me-Time-Paket zu gewinnen müsst ihr einfach nur einen Kommentar unter diesem Artikel oder dem entsprechenden Facebook-Post hinterlassen und uns verraten, was euch an Krümel und Chaos am besten gefällt!

 

Die Teilnahmebedingungen der Verlosung:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am 03.08.2017, mit Veröffentlichung dieses Artikels und endet am Montag, dem 07.08.2017, um 23:00 Uhr.

Der/Die Gewinner/in wird am  08.08.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Deine Adresse geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Den/die Gewinner/in benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldest du dich innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus!

Das Me-Time-Paket kommt per Post, alle weiteren Informationen per E-Mail/PN.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

Und jetzt: Viel Glück!

Hallo, lieber Müllmann!

An den frierenden Mann vom Entsorgungsbetrieb

Hallo lieber Müllmann. Oder bist du ein Müllwerker, Mülllader, eine Fachkraft für Entsorgung oder gar ein Manager für Abfallbehälterentleerung? Auf Italienisch bist du der „Netturbino“, auf Spanisch „El Basurero“. Das hört sich fast an, wie ein Superheld!

Wie möchtest du genannt werden? Ich weiß es nicht und eigentlich ist das ja auch egal. Denn darum geht es hier gar nicht.

Wir haben auf der Lauer gelegen

Als du in der letzten Woche unsere Mülltonnen geleert hast, haben wir dich gesehen. Nicht zufällig – nein, du wurdest sehnsüchtigst erwartet. Wir haben dir aufgelauert – uns seit dem Vorabend gefreut – und dich dann beobachtet.

Dann, als wir endlich das bekannte Gerumpel deines großen Autos hörten, sind wir zum Fenster gerannt und haben dir zugesehen, wie du den schweren Windelsack hochgewuchtet hast und unsere Mülltonne in die Schüttvorrichtung eingehängt, den Knopf gedrückt und sie mit dreimaligem „Bam, bam, bam!“ geleert hast.

Leuchtende Augen

Du hast uns nicht gesehen. Du warst dick eingemummelt und nur die Augen guckten unter der dicken Mütze hervor. Mit deinen dicken Handschuhen hast du dann wieder nach der Stange gegriffen, bist auf deinen Tritt geklettert und um die Ecke gefahren.

Du hast sie nicht gesehen, die leuchtenden Kinderaugen, die dich vom Fenster aus beobachtet haben. Zwei paar Augen, die gebannt jeden Handgriff verfolgt haben und zwei kleine Münder das Leeren der Mülltonne mit begeistertem „Bam! Bam!“ quittierten. Kleine Hände klatschten und kleine Herzen freuten sich.

Kaum warst du mit dem Auto verschwunden, rannten kleine Kinderfüße zurück ins Wohnzimmer, um mit den Müllmann-Fanartikeln zu spielen, die sich dort angesammelt haben.

Müllspielzeug_2

Dies ist nur eine kleine Auswahl an unserem „Müllspielzeug“-Angebot…

Du schaust so traurig

Lieber Müllmann – ich kann nicht sagen, ob das dein Traumberuf war. Als kleiner Junge vielleicht, aber als Erwachsener? Wirklich glücklich schaust du nie, wenn du hier vorbeikommst.

Klar, du hast einen echten Knochenjob! Einer muss ihn ja machen und vielleicht hast du einfach irgendwann das kürzere Hölzchen gezogen. Du bist bei Wind und Wetter draußen. Ob es schneit, stürmt, saukalt ist oder heiß, ob es hagelt, nieselt oder Bindfäden regnet!

Dein Job ist weiß Gott kein Hochglanzberuf! Du schaust griesgrämig, manchmal traurig, du lächelst fast nie.

Aber du machst jemanden sehr, sehr glücklich.

Du bist ein Held!

Lieber Müllmann, für zwei kleine Jungs bist du der Held! Du bist der Protagonist ihrer Bücher, die Verkörperung der Müllmann-Spielfigur. Du bist das Vorbild, zu dem sie aufschauen. Du bist der, der sie einmal sein möchten.

Du bist der Grund, dass mein Dreijähriger Worte wie „Schüttvorrichtung“, „Recycling“ und „Aufbereitungsanlage“ kennt. Du bist der Grund, dass er bereits mit zwei Jahren Plastik-, Rest- und Papiermüll trennen konnte. Den Müllkalender kann er auswendig. Vor kurzem sagte er „Ich mag am liebsten Montage: Da kommt immer die Müllabfuhr!“

Lieber Müllmann: Du bist ein Held.

Danke!

DANKE FÜR 300 LIKES

Verlosung: Die Krümel und Chaos-Kaffeetasse hat Natalia gewonnen!

 

Pünktlich zu Silvester hatte unsere Krümel und Chaos-Facebook-Seite 200 Likes! Und nun – knapp ein Monat ist vergangen – haben wir mit euch den nächsten Meilenstein erreicht:

300 Likes und inzwischen sogar mehr!

Überragende Zahlen

Wir freuen uns über so viel Zuspruch und möchten euch danken! Ihr habt Krümel und Chaos fantastische Zahlen beschert – nicht nur auf Facebook. Sage und schreibe 32.773 Besucher haben sich seit dem Start im September auf unserem Blog herumgetrieben – und 7.000 davon allein in diesem Januar!

So kann es – so soll es weitergehen!

Aber ohne euch haben wir keine Chance, darum freuen wir uns, wenn ihr uns auch 2017 weiterhin begleitet. Wir sind glücklich dass wir euren Nerv treffen mit unseren Beiträgen, dass wir euch berühren, unterhalten und zum Lachen bringen.

Dankeschön

Als kleines Dankeschön verlosen wir heute eine Krümel und Chaos-Kaffeetasse! Noch gibt es davon erst 3 Stück weltweit, denn wir suchen emsig nach schönen Dingen für euch und probieren vieles aus.

Die Tasse soll euch ein Anker in eurem Chaos sein, damit ihr in den ganzen Krümeln nicht ertrinkt.

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Außen weiß, innen schwarz mit unserem wunderschönen Krümel und Chaos-Logo

Ihr möchtet sie gewinnen?

Dann lasst uns unter diesem Blogartikel oder dem dazugehörigen Facebook-Post einfach einen Kommentar da!

Sagt uns, was ihr am liebsten aus der Tasse trinken möchtet, um im chaotischen Alltag nicht die Fassung zu verlieren. Ist es Kaffee, Tee, Milch oder Kakao? Ich hab mir sagen lassen, dass auch Glühwein ganz gut daraus schmecken soll, aber der ist natürlich nicht so alltagstauglich!

 

Die Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am 27.01.2017, 14:00 Uhr und endet am Sonntag, dem 29.01.2017, um 23:00 Uhr.

Der/Die Gewinner/in wird am 30.01.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Deine Adresse geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Den/die Gewinner/in benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldest du dich innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus!

Die Tasse kommt per Post, alle weiteren Informationen per E-Mail/PN.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

Und jetzt: Viel Glück!

Der Blog – Mein Denkarium.

Danke, dass ihr zuhört.

Manchmal kommt ein Gedanke in meinen Kopf und bleibt hängen. Er hakt sich mit seinen Widerborsten fest und es dauert nicht lange, bis Wörter sich darum herum ranken. Sie sprießen wie Unkraut und schlängeln sich durch mein Gehirn, wo sie sich an Informationen und Erinnerungen hängen, die irgendwo verstaut sind. Sie werden zu Sätzen und ich kann nicht aufhören zu formulieren.

Wenn ich das dann nicht sofort aufschreibe – in mein Notizbuch, ins Handy oder auf dem Laptop – bekomme ich später bestenfalls eine Kopie des ursprünglichen Gedankens hin. Aber der richtige Text, der direkt mit Kopf und Herz komponiert wurde, ist dann nicht mehr verfügbar.

Meine Gedanken sind kleine Stalker

Das heißt aber nicht, dass er mich nicht immer wieder heimsucht. Wie gesagt: Der ursprüngliche Gedanke hat Widerborsten, mit denen er sich überall festhakt. Er kommt immer wieder, ich beginne, davon zu träumen, er „überfällt“ mich in den unmöglichsten Situationen – wo natürlich keine Zeit zum Schreiben ist.

Diese unausgegorenen Gedanken stalken mich, wo sie nur können und versauen mir das entspannte Schaumbad (das schon echt nicht häufig vorkommt), sie suchen mich unter der Dusche heim oder verfolgen mich abends beim Einschlafen.

Früher habe ich mich stalken lassen und habe oft wachgelegen, weil diese immer wiederkehrenden Gedanken mich nicht haben schlafen lassen.

Mein Denkarium

Jetzt schreibe ich sie auf. Wie bei Albus Dumbledore, ist der Blog zu meinem Denkarium geworden. Er hatte es mit seinem Zauberstab zwar eklatant einfacher, seinen Gedanken loszuwerden – aber das Ergebnis ist dasselbe: Der Gedanke ist weg und befindet sich da, wo er mich nicht mehr stören kann. Jederzeit kann ich die Texte noch einmal lesen, sie verändern und verbessern – manchmal löschen. Aber indem ich sie aufgeschrieben habe, verarbeite ich vieles, überdenke es neu und vor allem: Gebe dem Gedanken einen Platz.

#NoMobbing

Aber warum schreibe ich das nicht alles in ein Tagebuch, sondern veröffentliche es? Muss das wirklich sein? Gutes Argument. Aber ja, es muss sein. Bestes Beispiel ist unser Beitrag zur Blogparade #NoMobbing gewesen. Da war ein kleines Mädchen, Mobbing-Opfer, die Eltern wussten sich keinen Rat mehr und initiierten diese Blogparade. Und dem kleinen Mädchen hat es geholfen, über die Erfahrungen anderer zu lesen und es sah: Es kann jeden treffen, es hat nichts falsch gemacht, es ist nicht schuld! Es hat ihm Kraft und Mut gegeben und es konnte den Mobbern schließlich die Stirn bieten! Die Reaktionen auf diesen Artikel waren durchweg so positiv, dass wir sicher sind: Wir haben etwas bewirkt. Wir haben anderen Leuten Kraft und Mut gegeben – nur durch ein paar Worte.

„Mein Kind ist nicht wie andere…“

Auch Mareike, die mit ihrer Geschichte an unserer Reihe Chaos auch bei… teilgenommen hat, hat wundervolle Reaktionen erfahren. Zuspruch, Mitgefühl und viele gute Wünsche waren die Reaktionen auf unseren Artikel und wir konnten so auf den seltenen Gendefekt ihrer Tochter aufmerksam machen.

„Ich hätte es so nicht in Worte fassen können, dennoch habe ich das Gefühl, es kommt genau so von mir“, sagte Mareike nach der Veröffentlichung zu mir.

Bis heute ist die Story über Mareike und Ella unser erfolgreichster Beitrag!

Danke!

Danke, dass Ihr alle den Blog so fleißig lest, teilt und kommentiert zeigt mir, dass es nicht nur meine persönlichen Denkereien sind, sondern auch in euch etwas auslösen: Sie bringen euch zum Lachen oder zum Weinen, machen euch nachdenklich, bringen euch dazu, mit den Augen zu rollen oder lösen einfach nur Zustimmung aus – „Das kenne ich auch!“, „Genau wie bei uns!“ oder „Als hättest du direkt in meinen Kopf geguckt!“ waren nur einige eurer Kommentare.

Und wisst ihr was? Das tut mir gut! Ich freue mich, wenn ich euch die Geschichte erzählen kann, die sich aus dem strubbeligen, kleinen Gedanken entwickelt hat. Das mit euch zu teilen macht mir Freude, auch wenn manche Themen nicht ganz einfach sind.

„Was machen Sie eigentlich beruflich?“ wurde ich vor kurzem gefragt und ich konnte ganz stolz sagen „Ich bin Geschichtenerzählerin!“ – denn ja! Das bin ich. DAS BIN ICH. Das ist mein Herz, das ist meine Seele. Ich bin Geschichtenerzählerin – und nichts anderes wollte ich immer sein!

Dieser Blog ist mein Herzensprojekt. Jeder Text, jede Geschichte kommt aus dem Herzen, aus persönlicher Inspiration und ist aus diesem kleinen, anhänglichen Funken entstanden, der sich irgendwann in meinem Kopf entzündet hat.

„Sei frech und wild und wunderbar!“ (A. Lindgren)

Danke für 2016 – und dass ihr diesen erst vier Monate alten Blog so gerne lest.

Ich freue mich auf 2017 und wünsche euch allen einen wunderbaren Start ins neue Jahr! Feiert, als gäbe es kein Morgen! Liebt, als wäre morgen alles vorbei! Lebt, als wäre es euer letzter Tag!

Und dann, im neuen Jahr, sehen wir uns alle wieder – leicht verkatert, müde und voller Vorfreude auf das Jahr, das da ganz frisch und unberührt vor uns liegt, wie ein Buch mit leeren Seiten.

Schreibt eure Geschichte – und lasst uns teilhaben an euren Gedanken, Gefühlen und Abenteuern!

Macht es, wie Astrid Lindgren es gesagt hat: Seid frech und wild und wunderbar!

Fühlt euch gedrückt!

Eure Tanja

von Krümel und Chaos

Danke ist nicht nur ein Wort…

Kleine Dinge – große Wirkung

Ich hasse diese Orangensaft-Werbung. Die, in der die Mutter, mitten in ihrer super strahlendweißen Wohnung stehend, gesteht: „Den Kindern ‚Bitte‘ und ‚Danke‘ beibringen? Daran arbeiten wir noch. Hier im Haus für Ordnung sorgen? Schwierig! Die Gesundheit meiner Familie schützen? Ganz einfach.“ Lobend erwähnen müssen wir ja, dass es dort familiär chaotisch, nicht steril zugeht, und das Punkt zwei der „Daran-arbeiten-wir-noch-Liste“ ist.

Aber als ich die Werbung zum ersten Mal sah, dachte ich, ich hätte mich verhört. Ich meine, bitte, wir reden hier über Orangensaft aus einer Plastikflasche. Wie gesund das ist, darüber kann man streiten. Natürlich ist mir die Gesundheit meiner Kinder wichtiger als alles andere – aber an Bitte und Danke arbeiten wir noch? Es ist ja nicht so, dass dafür etwas anderes, wie die Gesundheit, auf der Strecke bliebe. Man wird ja nicht vor die Wahl gestellt, seine Kinder gesund zu ernähren oder ihnen höfliche Umgangsformen beizubringen – das geht parallel! Ehrlich!

Bitte, Danke und Gesundheit

Ich gehöre vielleicht zu einer aussterbenden Art (bitte sagt, dass es nicht so ist) – aber für mich sind Bitte und Danke eklatant wichtige Wörter. Mein Sohn beherrschte sie bereits mit Zwei und wendet sie heute ganz selbstverständlich an. Gut, manchmal muss ich ihn an der Wursttheke mit einem oberlehrerhaften „Was sagt man?“ erinnern, aber meistens klappt das von selbst. Auch Gesundheit sagt er, wenn jemand niest. Laut Knigge ist das zwar neuerdings unfein – man soll es großzügig überhören – ich finde es aber nach wie vor nett, jemandem Gesundheit zu wünschen, wenn er ein solches akustisch wahrnehmbares Krankheitsanzeichen äußert.

Warum sagt man „Gesundheit?“

Im Mittelalter, als die Pest grassierte, wünschte man sich so selbst Gesundheit, nicht dem Anderen. „Nicht die feine Art“, findet die Welt. Aber heute? Das Mittelalter ist schon lange vorbei und nur weil etwas damals recht egoistische Gründe hatte, muss es doch heute nicht künstlich zur Unhöflichkeit hochstilisiert werden. Fragt doch mal eure Bekannten! Die Mehrzahl wird denken, man wünscht dem Niesenden auf diese Weise „Gute Besserung“. Und das ist doch nett.

Ich komme, das muss man dazu sagen, aus einer sehr höflichen Familie. Wir haben sogar Gesundheit gesagt, als seinerzeit unser Hund geniest hat! In einem meiner vielen Babybücher stand, man solle bereits dem kleinen Baby, dem winzigen Säugling, gegenüber Bitte und Danke sagen. Als ich meinem Mann dies vorlas, sagte er lapidar „Wieso? Machst du doch schon!“ und da fiel es mir auf: Ganz unbewusst bedankte ich mich bei meinem Baby, wenn es mir beispielsweise ohne sich zu sträuben das Ärmchen hinhielt, damit ich ihm den Pullover anziehen konnte. Meinen „Kommandos“ schob ich immer ein Bitte hinterher. Und das ganz automatisch, unbewusst.

Ein „Thank you!“ für den Busfahrer. Wofür? Einfach fürs Bus fahren.

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Es muss ja nicht immer gleich ein Kuchen sein…

Als ich vor kurzem mit australischen Freunden die Burg Altena besuchte, wurde ich wieder daran erinnert, wie viel höflicher die Leute Down Under sind. Wir betraten einen Raum mit mittelalterlichen Ausstellungsstücken. Es war ein Vormittag unter der Woche und es war nicht viel los. Ein gelangweilter Angestellter saß an seinem Tischchen in besagtem Raum, und passte auf, dass sich niemand auf den Thron setzte, der nicht König ist. Mein Mann und ich gingen durch den Raum und – Schande über uns – übersahen den Herrn, dessen Aufgabe ja auch irgendwie ist, unsichtbar zu sein, solange er nicht eingreifen muss. Meine australischen Freunde aber blieben vor ihm stehen und bedankten sich mit artigem „Thank you, mate!“

Und da fiel mir wieder ein, wie befremdet ich war, als ich in Sydney zum ersten Mal mit dem Bus fuhr: Jeder der Fahrgäste bedankte sich beim Aussteigen beim Fahrer. Am Anfang fand ich das sehr amüsant, hatten die Fahrer doch manchmal einen Affenzahn drauf, der uns Fahrgäste fast aus den Bänken kegelte. Auch das Aussteigen an der richtigen Bushaltestelle war für mich noch kompliziert, denn an den Bushalteschildern steht nicht, wie bei uns, gut sichtbar der Name der Haltestelle, weshalb meine ersten Busfahrten eher einem Glücksspiel glichen.

Aber sich zu bedanken, dafür, dass der Busfahrer tut, wofür er bezahlt wird? Das fand ich komisch. Heute schäme ich mich dafür. Im Laufe der Zeit gewöhnte ich mir an, ein fröhliches „Thank you!“ durch den Bus zu rufen. Es wurde mir zur Gewohnheit und schon nach kurzer Zeit fand ich es völlig richtig und passend – und konnte Ausländer daran erkennen, dass sie ohne Dank aus dem Bus stiegen.

Wieder in der Heimat – ich fahre hier nur selten Bus – rief ich dem Busfahrer beim Aussteigen ein lautes „Danke!“ zu… Und Fahrer wie auch Fahrgäste sahen mich an, als hätte ich unaufgefordert den „Ententanz“ hingelegt. Singend. Im rosa Frosch-Pyjama.

Danke und Bitte, statt Chinesisch und Englisch

Danke ist für mich ein kleines Wort, das mir keinen Zacken aus der Krone bricht, und doch so viel mehr ist, als nur ein Wort. Es drückt Wertschätzung aus. Es sagt meinem Gegenüber „Ich habe dich gesehen und wahrgenommen.“ Oder „Ich finde es gut, was du machst!“ Es sagt der Kassiererin, die an einem heißen Sommertag schon unzählige missgelaunte Kunden hatte „Ich sehe, was du tust. Ich möchte nicht mit dir tauschen, einer muss es aber tun. Schön, dass es dich gibt.“

Immer öfter bekomme ich nun mit, wie gut es den Leuten tut, wenn man sich bedankt – und zwar nicht nur ein beiläufiges Danke hinrotzt, sondern ein sonniges, von Herzen kommendes, gelächeltes DANKE! mit Blickkontakt zustande bringt. Das tut gar nicht weh, kostet nichts und es kann, für das Gegenüber, einen schlechten Tag in einen guten verwandeln.

„Wissen Se watt, junge Frau? Datt tut ma richtich gut, datt sich auch ma einer bedankt. Ich mach hier ja nur die Kasse, aber so’n Danke, datt macht einem den Tach schon schön. Machen leider die wenigsten Kunden! Die meisten sagen nich ma Guten Tach!“, sagte die Kassiererin im Baumarkt vor Kurzem.

Darum finde ich es wichtig, seinen Kindern, bevor sie Chinesisch und Englisch lernen, bevor sie Geigenunterricht und Klavierstunden bekommen und obwohl sie Orangensaft trinken – ja, verdammt, sobald sie sprechen können, Bitte und Danke beizubringen. Es macht einen Unterschied.