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Erste Hilfe bei Kleinkind-Bauchweh

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+++ Die Verlosung ist beendet: Gewonnen haben „Baustellenmädchen“ und „Kassandra L.“ – Herzlichen Glückwunsch! +++ 

„Ich hab Bauchweh!“ Wenn man als Mama (oder Papa) diesen Satz vom Sprössling hört, ist Feingefühl gefragt. Denn Bauchweh ist bei Kindern nicht immer gleich Bauchweh. Was ihr braucht, um die Bauchschmerzen richtig einzuordnen? Bauchgefühl, ein bisschen Hintergrundwissen, einen lieben Kinderarzt und eine gute Wärmflasche!

Locke hat Bauchschmerzen

Locke und Zwockel machten Mittagsschlaf. Es war ein Samstag, der Tag war bisher entspannt gewesen und wir hatten es tatsächlich geschafft, beide gleichzeitig zum Schlafen zu bringen. Auf einmal schrie eines der Kinder los. Zuerst dachten wir, es sei der Kleine, denn der schrie zu der Zeit immer. Aber es war Locke – er schrie nicht, er brüllte wie am Spieß.

„Auauauaua! Mein Bauch!“ Zunächst versuchten wir selbst, den Bauch abzutasten – er war ganz hart – und das schreiende Kind zu beruhigen. Ich rief eine Freundin an, die Kinderkrankenschwester ist – unsicher, was ich tun sollte, denn so kannte ich meinen Jungen nicht. Sie riet mir, einen Krankenwagen zu rufen, was wir dann auch taten.

Mit Blaulicht und Sirene

Locke begann herumzulaufen, ziellos im Kreis und ging immer wieder in die Hocke. Legte sich hin und zog die Knie an, stand wieder auf. Die ganze Zeit, schreiend und rastlos. Spätestens jetzt hätte ich sowieso einen Arzt gerufen. In Nullkommanix waren Rettungswagen und Notarzt da. Letzterer tastete Locke, der sich inzwischen auf seinen Papa übergeben hatte, ab und das Kind schrie und schrie. „Der Bauch ist hart, wir fahren besser in die Klinik.“, sagte er knapp.

Mit Sirene und Blaulicht ging es los. Ich hielt meinem Sohn die Hand, während ich versuchte, zuversichtlich und beruhigend zu wirken. Immer, wenn er wegsah, kämpfte ich mit den Tränen. In der Klinik war Locke völlig erschöpft. Noch immer lief er ziellos herum und hockte sich immer wieder hin. Während wir auf den Arzt warteten, war auf einmal die Luft raus. Wie ein Ballon mit Loch entspannte sich mein Kind von jetzt auf gleich – und schlief ein.

Bei leichtem Bauchweh kuschelt Locke am liebsten mit seinem Bauchweh-Frosch.

Bauchweh ist nicht gleich Bauchweh

Der Bauch war wieder weich, der Arzt untersuchte ihn und entließ uns nach Hause. Es war wieder gut. Was es war? Die Ärzte vermuten eine Invagination (Darmeinstülpung), genau ließ es sich nicht herausfinden. Aber dass es echte Schmerzen waren, war klar und somit auch der Einsatz des Rettungswagens gerechtfertigt.

Doch nicht immer ist es so einfach. Locke ist, wie ich, ein Bauchmensch. Wenn etwas Unangenehmes passiert oder vor uns liegt, bekommen wir Bauchweh. Funktionsbauchweh? Bei einem anderen Menschen, gerade bei einem Kind, einzuschätzen, um was für ein Bauchweh es sich handelt, ist immer schwierig – aber das müssen wir als Eltern tun.

Was ist Funktionsbauchweh?
„Bei den Medizinern wird von „funktionellen Bauchschmerzen“ gesprochen, wenn man nach Ausschluss wesentlicher organischer Ursachen einen nervösen Darm, Reizdarm usw. beschreiben möchte“, erklärt Kinderarzt Dr. Guido Hein.

Kleine Bauchweh-Checkliste

  • Hat das Kind Fieber? Ein Kuss auf die Augenbraue verrät es im Schnelltest!
  • Was und wie viel hat das Kind gegessen? Etwas Neues? Etwas Blähendes? Sehr viel?
  • Wie war sein Appetit? (Bei Locke kündigt sich beispielsweise eine Magen-Darm-Grippe mit Appetitlosigkeit an)
  • Ist der Bauch hart oder weich? Lässt das Kind eine leichte Massage zu?
  • Hat das Kind Verstopfung? Wann war es zuletzt auf dem Klo?
  • Lässt sich das Kind ablenken?
  • Wärmflasche! Bei uns ist es der Bauchwehfrosch, der bereits durch sein Aussehen tröstet.

Wann sofort zum Kinderarzt?

Hat das Kind Fieber oder ist sehr blass, wenn es vor Schmerzen schreit und sich weder ablenken, noch beruhigen lässt, der Bauch ganz dick oder extrem eingezogen ist, sich das Kind kaum bewegt oder die Beine immer wieder zum Körper zieht, solltet ihr zum Arzt. Auch wenn das Kind immer wieder über längere Zeit über Bauchweh klagt, solltet ihr einen Termin beim Fachmann/bei der Fachfrau machen.

Auch für den Arzt ist es nicht leicht, die Ursache für das Bauchweh zu erkennen. Wie bei uns – auf einmal war das Bauchweh weg und der Arzt konnte nur noch Erkrankungen ausschließen, wie beispielsweise Blinddarmentzündung, die aber bei kleinen Kindern recht selten ist.

„Häufigste Ursache kindlicher Bauchschmerzen ist Verstopfung (Obstipation). Wenn ein kleines Kind akute Bauchschmerzen hat, die nicht sofort eingeordnet werden können, macht es daher immer Sinn, ein Kind „abzuführen“, z.B. mit einem Minieinlauf. Häufig entspannt sich daraufhin die Gesamtsituation und man kann Schlimmeres ausschließen“, sagt der Kinderarzt.

Erste Hilfe bei Alltags-Bauchweh

Bei dem „ganz normalen“ Bauchweh solltet ihr auf euer Bauchgefühl hören. Oft hilft es dem Kind schon, wenn es elterliche Zuwendung bekommt. Wenn es sich dann sicher und geborgen fühlt, rückt es vielleicht sogar mit der Sprache heraus, ob etwas Besonderes passiert ist oder ansteht. Für diese Fälle – und verirrte Pupse – haben wir immer eine ganz besondere Wärmflasche parat – unseren Bauchwehfrosch von Hugo Frosch.

Der Frosch kann das Bauchweh fast immer vertreiben.

Die Wärmflasche schließt dicht (mit Sicherheitsverschluss) und ist so besonders sicher. Ich finde, sie ist auch ein prima Geschenk – egal, ob zur Geburt oder als Mitbringsel ans Krankenbett – darüber freuen sich nicht nur die Kleinen.

Die Wärmflasche besteht aus natürlichem Material, kommt ohne PVC und Phthalate („Weichmacher“) aus und ist nachhaltig produziert. 0,8 Liter passen hinein und die Flasche in jede Reisetasche – unser Fröschlein begleitet uns in jeden Urlaub. Dazu sieht es lustig aus und wenn die Kinder beim Anblick des Frosches, der auch gerne lustigen Quaaaaaatsch erzählt, bevor er aufs wehe Bäuchlein gelegt wird, lachen müssen, weiß ich schon: Es ist halb so schlimm.

Bitte achtet nur darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, es kann sonst zu Verbrühungen oder Überhitzungen kommen. Für Kinder ist eine Temperatur von 40 bis max. 60 Grad ausreichend.

Wir verlosen zwei Hugo-Frosch-Wärmflaschen

Ihr könnt bei uns je eine Kinder-Öko-Wärmflasche Junior Comfort von Hugo Frosch mit lustigem Fleece-Bezug gewinnen, die uns der Hersteller freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Hinterlasst uns auf dem Blog oder auf unserer Facebook-Seite unter diesem Artikel einen Kommentar mit eurem Wunsch-Modell: Kasper oder Smiley?

Bei Bauchweh Wärmflasche.

Ihr könnt gewinnen: Den fröhlichen blauen Smiley oder den lustigen Kasper.

Die Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am 17.09.2017, mit Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am Freitag, dem 22.09.2017, um 23:00 Uhr.

Die Gewinner werden am 23.09.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Eure Adressen geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Die Gewinner benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldet ihr euch innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus!

Die Wärmflasche kommt per Post, alle weiteren Informationen per E-Mail/PN.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

Und jetzt: Viel Glück!

Familien-Urlaub im Ferienhaus

Von Ferien mit den lieben Kleinen

Vorneweg wie immer: Ich liebe meine Kinder und ich würde sie niemals wieder hergeben. Aber manchmal bräuchte ich Urlaub. Urlaub vom Familienleben.

Wir haben uns für einen Urlaub in Deutschland entschieden. Unseren letzten Flugurlaub haben wir gemacht, als Zwockel noch im Bauch war, und es war leider der Horror-Urlaub schlechthin. Aber daran liegt es nicht nur: Ich fliege sehr ungern. Ich fühle mich in Flugzeugen einfach sehr unwohl, bei den Starts und Landungen bekomme ich regelmäßig richtige Panik. Leider trübt das meistens den ganzen Urlaub, denn einmal sicher am Ziel gelandet, muss man ja auch wieder zurückfliegen und das schwebt dann wie ein Damoklesschwert den ganzen Aufenthalt lang über mir. Mich im Flugzeug dann noch um zwei Kinder kümmern? Stress pur!

Urlaub im Ferienhaus an der Küste

Mit dem Auto ist das auch so eine Sache, der Ehemann und ich fahren beide sehr gerne Auto – aber nicht unbedingt viele Stunden lang. Auch hier würde bei einer langen Rückfahrt die Erholung wohl im Stau erstickt.

Also: Urlaub in Deutschland, maximal Holland. Deutschland ist nämlich auch wirklich schön. Die Nordseeküste ist eines meiner erklärten Lieblingsziele! Seit vielen Jahren – seitdem ich zwölf bin – machen wir Urlaub in einem Ferienhaus im schönen Dornumersiel. Da kennen wir alles und genießen die Zeit und den Platz, denn die Doppelhaushälfte ist größer als unsere kleine Wohnung zuhause und der Platz tut uns sehr gut.

Hafen am Ferienhaus Standort

Der Hafen unseres Lieblingsortes.

Mal keine „Tetris-Küche“, in der man nur an Teil A drankommt, wenn man B und C zuvor zur Seite geräumt hat. Zwei Bäder zur Auswahl, die Kinder haben jeder ein eigenes Zimmer. Der kleine Garten ist direkt am Haus, nicht wie zuhause „um die Ecke“. Die Kinder können nach Herzenslust toben und laut sein, denn die Nachbarn sind meistens nicht da, wenn wir kommen.

Erholung im Urlaub? Fehlanzeige im Ferienhaus

Aber… Ja, ein großes Aber gibt es leider auch. Denn Urlaub mit Kindern, besonders mit Kleinkindern, ist für Mama und Papa in erster Linie nur ein Ortswechsel. Richtige Ferien sind es nicht. Denn obwohl wir es alles sehr genießen, ein großer Teil des Alltags ist ebenso präsent wie zuhause, denn ein Ferienhaus ist kein Hotel.

Die Spülmaschine muss ein- und ausgeräumt werden, Krümel und Chaos weggeputzt oder –gefegt. Der Tisch will gedeckt und abgeräumt werden und dann muss man ja auch noch kochen. Einkaufen, den Müll rausbringen und – je nachdem wie lange man da ist – auch die Kleidung waschen. Aufhängen, abnehmen, zusammenlegen.

Abends ist die Mama dann genauso müde, wie zuhause auch und die Nächte sind ebenso kurz, denn nur weil man im Urlaub ist, heißt das ja nicht, dass der kleine Nachtterminator aka Zwockel besser schläft. Nur der Job fällt natürlich weg und dadurch hatte ich dann mehr Zeit, etwas zu unternehmen. Bei gutem Wetter muss man natürlich raus mit den Kleinen. Spazieren gehen, einen Ausflug machen oder zum Meer. Den Strand genießen, Neues sehen und erleben… Mit Kleinkindern ist da aber auch immer höchste Konzentration angesagt. Ins Buch vertiefen oder mal die Augen schließen? Nur wenn der Partner die seinen gerade auf den Kindern hat.

Kind am Meer Ferienhaus

Zwockel am Meer

Der Alltag steckt mit im Koffer

Nun ist der Urlaub vorbei und der Alltag hat mich wieder – und guess what?! Ich habe das Gefühl, dass dieser Schuft einfach mit in den Urlaub gefahren ist und sich im Ferienhaus breit gemacht hat.

Ich bin mir natürlich bewusst, wie gut wir es haben, dass wir uns einen Urlaub leisten können und so viel mit unseren Kindern machen können. Dass wir mit ihnen hoffentlich wunderschöne Erinnerungen machen, die sie ein Leben lang begleiten – mit warmem Gefühl im Bauch, wenn sie daran zurückdenken. An den Urlaub der Kindheit, mit Mama und Papa, das schöne Ferienhaus, als die Welt noch in Ordnung war und sie noch keinen eigenen (Arbeits-)Alltag bewältigen mussten. Als die Tage aus spielen und toben, Sand und Sonne, Krümeln und Chaos bestanden.

Sandspielzeug

Sand war übrigens überall!

Irgendwann wird’s besser!

Ich will nicht meckern (nur ein bisschen Mimimi) – es ist einfach momentan noch nicht unsere Zeit. Vielleicht sehne ich mich schon bald nach dieser Art Urlaub zurück. Irgendwann werden die Jungs länger schlafen, nicht mehr ständig an uns kleben und allein etwas unternehmen und sogar allein in den Urlaub wollen.

Dann werden Mama und Papa wieder ausschlafen, sich Wellness gönnen und vielleicht auch wieder mal ein Hotel – wo jemand anderes aufräumt, putzt, kocht und einkauft und man sich einfach mal nur um sich selbst kümmern kann.

Und wetten? Dann wünschen wir uns die Zeit zurück!