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(Beistell-) Bettgeschichten

Sind wir gestört?

Das Baby im Schlafzimmer, ganz nah bei den Eltern, direkt griffbereit zum Stillen und Kuscheln. So soll es laut Experten im ersten Jahr sein. Na gut, zumindest im Elternschlafzimmer soll das Kind sein – es darf natürlich auch ein ganz normales Kinderbett, eine Wiege oder ein Stubenwagen sein. Das Beistellbett ist ein gemütlicher Luxus. Luxus? Ja, denn günstig sind die Betten nicht. Ich weiß das, wir hatten zwei.

Kein Kissen, keine Decke, kein Nestchen. Auf dem Rücken muss das Kind liegen, im Schlafsack. Soweit die Theorie. Doch wie so oft, kam es bei uns anders.

Mama liebt das Beistellbett

Ich habe das Beistellbett geliebt. Die ersten sechs Wochen kuschelte ich mit Locke zum Einschlafen, er schlief auf Mamas Brust im Wohnzimmer ein. Wenn ich ins Bett ging, nahm ich ihn mit ins Schlafzimmer, legte ihn ins Beistellbett und kuschelte mich auf seiner Augenhöhe in mein Kissen. Er fühlte sich wohl und schlief wie ein Weltmeister.

Bis er etwa sechs Monate alt war. Auf einmal war das Kind nachts sehr unruhig, wachte ständig auf, knütterte – man merkte, dass er nicht mehr ganz so glücklich war. Er holte den fehlenden Schlaf oft am Tage nach, aber man merkte, dass ihn irgendetwas störte – er war nicht mehr so ausgeglichen, wie wir ihn kannten. „Eine Phase“, sagten alle.

Gestört!

Eines Nachts lag ich wach. Links lag Locke im Beistellbett, rechts der Ehemann. Und dann fiel es mir auf: Jedes Mal, wenn der Mann sich umdrehte (mit der Grazie eines Blauwals), wurde das Kind wach. Hustete einer von uns – Locke wachte auf. Schon ein Schniefen reichte aus, um den kleinen Mann zu stören. Immer, wenn einer von uns ein Geräusch, und war es noch so leise, von sich gab, weckten wir das Baby damit auf. Wir störten unser Kind beim Schlafen!

Kein Wunder, dass er nicht mehr der entspannte Babymann war, den wir kennengelernt hatten.

Was tun? „Bringen wir ihn in sein eigenes Zimmer„, schlug der Mann vor. „Aaaaber…“, ich zählte alles auf, was ich gelesen hatte. Die Kinder sollen doch das ganze erste Jahr bei dem Eltern im Zimmer schlafen. „Probiert es doch einfach aus“, riet auch meine Hebamme.

Im eigenen Bett, im eigenen Zimmer

Und das taten wir. Wir steckten mächtig Kritik ein („Muss ja jeder selber wissen, wenn er das Leben seines Kindes gefährdet, ne?!“ ätzte beispielsweise die Frau, die den Rückbildungskurs leitete), aber wir versuchten es. In den ersten zwei Nächten hing ich am (neuen) Videofon. Man sah das Kind atmen und hörte jeden Pups. Ich schlief so gut wie gar nicht – im Gegensatz zu meinem Sohn: Locke war wieder ganz er selbst und schlief und schlief und schlief.

Friedlich und ungestört ratzte er die Nächte durch (bis auf eine Stillmalzeit um Punkt zwei Uhr nachts). Es funktionierte! Seitdem hat er – bis heute – nur noch selten Phasen, in denen er sich des Nachts stören lässt – normalerweise schläft Locke nämlich wie ein kleiner Stein.

Eigenes Bett statt Beistellbett.

Alles anders bei Zwockel

Für den Zwockel mussten wir uns ein neues Beistellbett kaufen, denn wir hatten uns in der Zwischenzeit ein Boxspringbett gekauft, das alte Beistellbett passte nicht mehr.

Als Zwockel nach Hause kam, wollte alles so machen, wie bei Locke. Denkste!

Auf Mamas Brust einschlafen? Nö! Vielleicht AN der Brust, aber nicht darauf. Die ersten Wochen stillte ich ununterbrochen. Mit Kind an der Brust war für mich an Schlaf nicht zu denken. Doch kaum lag der Kleine im Beistellbett, ging seine Sirene an.

Auf dem Rücken schlafen ging gar nicht, den größten Erfolg hatten wir, wenn er auf dem Bauch lag. „Das ist bei manchen Kindern so“, sagte die Hebamme. Doch das Einschlafen klappte auch so nicht wirklich.

Da man das Kind ja nicht schreien lassen soll, legten wir uns schichtweise zur Einschlafbegleitung daneben – und Zwockel schrie und schrie und schrie. Bis ich ihn eines Abends allein lassen musste, da ich ein dringendes Bedürfnis verspürte. Kaum war ich aus dem Zimmer gegangen – keine 3 Minuten später – schlief das Kind. Dies wiederholte sich am nächsten Abend: Gingen wir aus dem Zimmer, schlief das Kind kurz darauf.

Andere Leute im Zimmer? Zwockels Paaartytime!

Wenn wir aber ins Bett kamen, wurde der kleine Mann aber wieder wach – egal, wie leise wir waren.

Im Beitrag „Schlafgeschichten“ erwähnte ich bereits, dass Zwockel in nächtlicher Gesellschaft eher so das Partytier ist. Er wachte alle 30 Minuten auf, schrie, wollte an die Brust – am liebsten die ganze Nacht.

Wir probierten alles: Osteopath (der Blockaden löste), Beistellbett-Seitenwechsel, neuer Schlafsack, gar kein Schlafsack, Pucksack – nur eines klappte: Eines Abends zog ich völlig erschöpft auf die Couch um und das Kind schlief ganze 90 Minuten am Stück.

„Vielleicht riecht er deine Milch“, vermutete die Hebamme.

Was auch immer, nach drei Monaten gingen der Mann und ich auf dem Zahnfleisch. Das sollte sich bei mir zwar nicht wirklich bessern, bis es beinahe zur Katastrophe kam, aber man merkte auch dem Kind an, dass ihm die unruhigen Nächte zusetzten.

Besser Couch als Beistellbett

Sind meine Kinder nicht gemacht fürs Beistellbett?

„Was ist, wenn unsere Kinder einfach nicht beistellbettkompatibel sind?“ fragte der Ehemann. „Oder elternzimmerinkompatibel? Was, wenn es Kinder gibt, für die das einfach nichts ist?“

Und so zog auch der Zwockel ins Kinderzimmer um. Mit bereits drei Monaten. Seine Schlafsituation besserte sich augenblicklich – vom 30-Minuten-Rhythmus erhöhte er nun dauerhaft auf 90-Minuten-Schläfchen – für ihn schien das ausreichend. Dass Locke auch in dem Zimmer schlief, störte ihn nicht und auch Locke schlief tief und fest durch jede Schreiattacke hindurch.

Rabenmamas schlechtes Gewissen

Mein schlechtes Gewissen, das mich jeweils bis zum ersten Lebensjahr begleitet hatte, weil ich mich nicht an die schlauen Ratgeber gehalten habe, werde ich allerdings nie vergessen. Ich fühlte mich wie eine Versagermama, weil meine Kinder nicht das tun wollten, was im Buch – in allen meinen Babyratgebern – stand.

Lag es am Kaiserschnitt? Hatten wir eine Bindungsstörung? War ich gestört? Waren meine Kinder gestört? Muss ich mich schon um einen guten Therapeuten kümmern? Wochenlang quälte ich mich mit Theorien, befragte Dr. Google und las in Elternforen, dass ich wohl die Schlimmste aller Rabenmütter sei… die, die ihre Babys im eigenen Zimmer schlafen lässt.

Habe ich es richtig gemacht? Ich denke ja. Man muss wohl einfach sehen, was für das Kind passt und sich dann einmal mehr aufs Bauchgefühl verlassen. Das, wohlgemerkt, war mit der Entscheidung für das eigene Bett der Kinder völlig d’accord. Nur mein Kopf, der machte sich Sorgen, denn in den Büchern und im Internet stand ja… ach.

Ein Beistellbett, die räumliche (!) Nähe zu den Eltern, ist vielleicht einfach nicht immer für jedes Kind das Beste.

Was wir ohne Kinder wohl nicht sagen würden

Kinder. Sie geben einem so viel. Sie bereichern das Leben – und auch die Sprache. Es gibt so Momente, da sage ich etwas und kaum hat es meinen Mund verlassen, denke ich schon „Hab ich das jetzt ernsthaft gesagt?“. In den meisten Fällen muss ich dann lachen, was den Ansagen an die Jungs oft die Autorität entzieht.

Ich beschloss also, eine Liste zu erstellen mit Dingen, die wir hier so niemals sagen würden, wenn wir keine Kinder hätten. Wenn ihr mögt, könnt ihr diese Liste beliebig erweitern – die besten Sprüche werden nachgetragen!

Das Aneignen von Kinder-Sprache

Manchmal ist es besonders witzig, wenn man die Wortkreationen der Kinder übernimmt: „Hey, guck mal da! Ein Gabba-Gabba (Gabelstapler)!“ oder „Möchtest du Mana-Mana (Banane)?“ bringt uns oft zum Schmunzeln. Wir brabbeln hier nun nicht ständig debil in Babysprache, aber so manches Mal schleicht sich das Babyvokabular schon ein.

Hier sind sie also, die 10 Dinge, die im Hause Chaos ohne Kinder nie gesagt würden:

1.) Wir werfen nicht mit Bussen!

2.) Nein, wir reparieren keine Klorollen!

3.) Bitte popel nicht in der Nase deines Bruders

4.) Beim Dönermann wird nicht gepust!

5.) Schatz, bitte saug ihm vorm Essen noch schnell die Nase aus.

6.) Fleischwurst gehört nicht auf den Kopf.

Kinder und Fleischwurst

Der letzte Schrei.

7.) Das ist ein TÖPFCHEN, kein HUT!

8.) Bitte nimm die Socke aus dem Mund.

9.) Nicht das Wasser aus deinem Schuh trinken!

10.) Pfui, das ist bah!

 

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Ordnung ins Chaos – oder: Wie putzig, ein Putzplan!

Wie ich euch bereits öfter schon erzählt habe, fällt es mir nicht leicht, das tägliche Chaos mit den Kindern einfach so zu akzeptieren. Ich bin ein Mensch, der Ordnung und Sauberkeit über alles liebt, dann fühle ich mich richtig wohl. Mit zwei Kleinkindern leider eine Utopie!

Alles voller Fingertapsen

Kaum dreht man dem Nachwuchs den Rücken zu, wird die Duplo-Kiste ausgeleert, die Autos fliegen durch die Gegend, die Jacken werden von der Garderobe gezogen. Überall sind Kinderhände-Patscher: An der Balkon- und Küchentür, auf Tischen, Arbeitsflächen, Schränken…

Chaos, wohin man schaut: Hier: Zwockel fand den Wäschekorb.

Unsere Balkontür beispielsweise sieht aus, als habe ich sie schon seit Monaten nicht mehr geputzt. In Wahrheit habe ich das erst vor 3 Tagen getan – aber die Scheibe ist schon wieder über und über mit kleinen Fettfingern und Nasenabdrücken übersät. Nicht schlimm, aber auch nicht schön!

Nun werdet ihr eifrig nicken und sagen: „Das ist nunmal so. Das kommt mit den Kindern quasi im Paket dazu.“ Und ihr habt Recht. Schließlich heißt dieser Blog ja auch „Krümel und Chaos“ und nicht „Saubere Böden und Oberflächen“ oder „Zur ordentlichen Wohnung in 10 Tagen“ – und der Name ist Programm.

Ich habe ein kleines Staubmuseum

Ich habe da wirklich schon Abstriche gemacht.

Seitdem ich Kinder habe, freue ich mich nur noch bedingt, wenn die Sonne ins Zimmer scheint – was gestern Abend im Schummerlicht noch passabel aussah, ist heute Morgen im Sonnenlicht voller Fingerabdrücke, Staub (woher kommt nur dieser ganze Staub!) und wasweißichwas. Unter der Couch fand ich einen angebissenen Keks, am Stuhlbein klebte ein Leberwurst-Brotzipfel und ich habe echt keine Ahnung, wie die Kartoffel in meine Schuhschublade kommt.

Auch wenn wir hier alle sicher nicht zu Putzteufeln und den Hausmütterchen-Idealen der 50er Jahre zurückmutieren wollen, so muss doch ein gewisses Maß an Putzen und Aufräumen sein, denn bei allen Krümeln und allem Chaos – hygienisch bedenklich sollte es nicht sein.

Mutter, Hausfrau, Köchin plus zwei Jobs

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist – ich habe keine Putzfrau und neben meinen Jobs als Mutter, Hausfrau und Köchin noch zwei weitere: Diesen Blog und eine Tätigkeit als Online-Redakteurin bei einem lokalen News-Portal. Und nachdem wir ja alle von meiner Beinahe-Katastrophe gelesen haben, als ich vor lauter Müdigkeit beinahe mein eigenes Baby überfahren hätte, sind wir uns einig, dass putzen oder arbeiten bis in die Nachtstunden bei zusätzlicher Kinder-Nachtschicht einfach nicht gut für die Gesundheit sind.

Warum arbeite ich überhaupt, warum dieser Blog? Gute Frage. Denn wisst ihr, ich wäre als Hausfrau und Mutter – ganz nach dem 50er-Jahre-Frauenbild – völlig zufrieden. Aber ich bin auch sehr sicherheitsbedacht. Ich benötige, um entspannt zu sein, immer ein Netz und einen doppelten Boden. Was ist, wenn mein Mann einen Unfall hat? Wenn er nicht mehr für uns sorgen kann? Was ist, wenn er sich trotz aller Liebe und Freundschaft, die uns verbindet, in eine andere verliebt und mich verlässt? Was, wenn er seine Arbeit verliert? Was wenn… Alles kann passieren. Und in dem Fall werde ich genug mit der Neu-Strukturierung meines Lebens und des Lebens der Kinder zu tun haben – da möchte ich wenigstens eine berufliche Perspektive haben!

Und zweitens: Mein Denkarium. Das Schreiben ist mir ein Bedürfnis, es tut mir gut. Durch das Schreiben verarbeite ich Dinge und ordne Sachverhalte in meinem Kopf neu. Ich möchte darauf nicht mehr verzichten! Krümel und Chaos ist zu einem großen Teil meines Lebens geworden und mit der Unterstützung der Familie klappt bisher alles ganz gut.

Ein Putzplan hilft

Ich werde nun versuchen, meinen „alten“ Putzplan zu reaktivieren, den ich in der Zeit, als es nur Locke gab, erstellt habe. Er hat sich als wirklich sehr praktisch erwiesen und wurde leider durch die Schwangerschaft mit Zwockel außer Kraft gesetzt: Mit dem kleinen Energiefresser im Bauch war ich so müde, dass ich kein Putztuch schwingen konnte!

Wenn ihr jeden Tag ein bisschen macht, werdet ihr sehen, dass eine gewisse Grundordnung schnell herzustellen ist. Wenn man sich wirklich daran hält, ist es nicht schlimm, wenn mal ein Tag oder eine Woche wegen Terminen oder Krankheit ausfällt. Auch Spontanbesuch muss euch nicht mehr stressen.

Hier ist nun also mein Putzplan: Hübsch gestaltet in PowerPoint hängt er an der Pinnwand. Ihr seht, unsere Wohnung ist echt klein. Wie ihr euren Putzplan gestaltet, ist eure Sache, da werdet ihr auch viel ausprobieren müssen. Ich kann euch nur zu einem solchen Plan raten, denn wenn man eine festgelegte Routine hat und gewissen Regeln folgt, wird es viel einfacher.

Mit Struktur und Regeln geht es leichter

Eine gewisse Struktur in den Alltag – auch den privaten – zu bringen, ist nicht verkehrt und hilft bei der Organisation. Wenn ihr euch, wie ich, im Chaos nicht ganz so gut entspannen könnt oder ganz einfach nicht wisst, wo ihr anfangen sollt, kann ein Plan zumindest am Anfang sehr nützlich sein, besonders wenn ihr im Homeoffice arbeitet.

Wie macht ihr das? Gehört ihr zu den Glücklichen, die eine Putzfrau haben? Arbeitet ihr? Seid ihr Hausfrau und Mutter? Vereinbart ihr Job und Kinder? Habt ihr Tipps, wie der Alltag besser funktioniert? Habt ihr Putzpläne?

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Wir verlosen Knautsch und Schmatz – Ein Gummibärchen-Liebesmärchen

Liebe Krümel-und-Chaos-Freunde und Freundinnen, kennt ihr Susanne von Vogel Konzept und Design?

Ohne sie wäre unser Blog nur einer von vielen, denn Susi hat unser Logo entworfen! Um ehrlich zu sein, war ein Vorschlag besser als der nächste und dieser hat unsere Herzen im Sturm erobert! Dass für uns nur Susi in Frage kommt, war uns spätestens klar, nachdem sie dem kleinen Fredel ein Gesicht gegeben hatte.

 

Wer ist denn nun schon wieder Fredel?

 

Fredel ist ein kleiner Wassertropfen, der im Freibad Dellwig lebt. Erfunden hat ihn niemand geringeres als unsere Tanja Chaos – aka Corinna Dahlweg.

Das Freibad war in Not und brauchte dringend Geld und so entstand die Idee, mit einer lustigen Fantasie-Geschichte ein wenig Geld aufzutreiben. Das erste Storytelling-Projekt für Tanja. Der Erlös des 4,50 Euro teuren Büchleins (3,49 Euro als E-Book) soll an das Freibad gehen.

Wer einen Fredel kaufen möchte, kann uns gern eine E-Mail schicken!

 

Kennt ihr schon das Gummibärchen-Liebesmärchen?

 

Susanne war sofort von der Idee begeistert und begann, dem kleinen Tropfen Leben einzuhauchen.

Immer hin hatte sie selbst ein eigenes ganz wunderbares Kinderbuch illustriert und geschrieben, das wir heute für euch verlosen:

Knautsch und Schmatz – ein Gummibärchen-Liebesmärchen!

In Staub und Dreck und Hundehärchen

kugeln sich zwei Gummibärchen

unter einer kleinen Couch.

Der gelbe Gummibär heißt Knautsch.

Der rote Gummibär heißt Schmatz

Und ist sein allerliebster Schatz.

Schwabbelbauch an Schwabbelbrust

Knuddeln sie nach Herzenslust!

In Versform erzählt uns Susanne die Geschichte der beiden Gummibärchen, Knautsch und Schmatz, die sich verlieren. Der kleine Knautsch macht sich auf die Suche nach seinem Freund Schmatz und erlebt dabei allerhand Abenteuer. Er trifft allerhand neue Freunde, und alle stecken in der Klemme – natürlich hilft der kleine gelbe Gummibär wo er kann! Und so wird am Ende auch ihm geholfen – und er ist wieder mit seinem Freund vereint!

Eine Geschichte über das Verlieren, das Wiederfinden, das Helfen und die Freundschaft.

 

Wir schenken dir ein Buch!

Ein Exemplar davon könnt ihr bei uns gewinnen! Kommentiert einfach unter diesem Beitrag oder unter dem dazugehörigen Facebook-Post, warum ihr Knautsch und Schmatz gerne kennenlernen möchtet!

 

Die Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am heutigen Freitag, dem 05.05.2017 mit Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am Mittwoch, dem 10.05.2017 um 23:00 Uhr. Der/Die Gewinner/in wird am 11.05.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Deine Adresse geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Den/die Gewinner/in benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldest du dich innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus! Das Buch kommt per Post (Büchersendung).

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

 

Meet the Chaos-Family

Locke, Zwockel und der ganze Rest

 

Über mich habt ihr ja schon einiges gelesen. Ich, Tanja Chaos, bin auf der bösen Seite der 30 und Mutter zweier Söhne, beide im Kleinkindalter. Ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und habe in so einigen Sekretariaten für Ordnung gesorgt. Sekretärin sein, das ist eine schöne Vorbereitung für’s Mama-Sein:

Irgendeiner schreit nämlich immer und man muss sich ständig um Dinge kümmern, die andere verbockt haben. Dinge aufräumen und anderen hinterhertragen. Leute erinnern, erinnern und erinnern. Sich um Essen und Trinken kümmern und manchmal auch die Lieblings-(Porsche-)Tasse suchen, weil der Chef aus nichts anderem trinkt und bitte jetzt sofort seinen Kaffee will.

Was hab ich geschimpft, aber irgendwie hab ich‘s auch geliebt – ganz besonders meine Großbaustelle: Als eine der wenigen Frauen unter Bauleitern, Projektmanagern, Baustellen-Minions und 120 Japanern… Davon werde ich euch später noch ein paar Geschichten erzählen.

Die Kleinlinge

Bisher habe ich von meinen Söhnen als Kleinling#1 und Kleinling#2 geschrieben. Das Wort „Kleinling“ ist mir ganz zufällig passiert: Ich hatte vor „Kleinkind“ zu tippen, aber meine Finger wollten das wohl nicht und haben einen ganzen Text durch immer wieder Kleinling geschrieben.

02.02._Meet the Chaos-Family_1

Inzwischen hat es sich aber doch als sehr umständlich erwiesen, besonders, da Krümel und Chaos nun auch auf Twitter aktiv ist, und da kommt es auf jedes Zeichen an, man hat nämlich pro Tweet nur 140. Darum habe ich mich entschieden, meinen Kleinlingen auf diesem Blog Namen zu verpassen.

Meet „Locke“ und „Zwockel“

Locke, formerly known as Kleinling#1, ist unser Großer. Locke – ihr ahnt es – hat süße Löckchen und ist ein ganz Nachdenklicher und Vorsichtiger. Er ist ein bisschen ängstlich, mag nicht so gern Neues, aber wenn er erstmal aufgetaut ist, gibt es kein Halten mehr: Das freche Mundwerk steht gar nicht mehr still und er plappert den ganzen Tag ohne Pause vor sich hin. Manchmal nervt das, aber dann merkt man wieder, dass er sich auch sehr viele Gedanken macht. Generell ist er sehr empathisch und ein toller großer Bruder. Er sagt manchmal sehr weise, schöne Dinge und ich kann wirklich noch etwas von ihm lernen.

Erst vor kurzem fragte er mich:

„Mama? Wolltest du unbedingt eine Mama sein?“

„Ja, das wollte ich!“

„Siehst du. Hat ja geklappt. Meinst du, wenn ich es unbedingt will, kann ich dann auch mal Feuerwehrmann sein?“

Es gibt so viele schöne und lustige Dinge, die er täglich zum Besten gibt – und davon profitiert natürlich dieser Blog. Und Ehrenwort: Nichts ist erfunden! Alles, was ich hier zitiere, hat er wirklich so gesagt. Zum besseren Verständnis korrigiere ich nur ab und zu die Grammatik…

Zwockel ist charakterlich das genaue Gegenteil seines Bruders. Kleinling#2, unser Jetzt-nicht-mehr-Baby, ist ein echter Draufgänger: Furchtlos und abenteuerlustig ist ihm kein Hindernis zu hoch. Er tobt und turnt, rennt und stolpert, fällt hin und steht wieder auf! Bereits unzählige Male ist mir fast das Herz stehen geblieben, wenn er mal wieder irgendwo heruntergefallen ist, sich im Übermut den Kopf gestoßen hat oder irgendwo hingeklettert ist, wo er echt nix zu suchen hat!

Mein Sohn ist der Hulk

Ihr werdet es kaum glauben, was im Januar passiert ist: Zwockel kletterte auf die Couch und wieder herunter. Rauf, runter, rauf, runter und wieder rauf… Ich saß daneben und wunderte mich noch über seine Energie, als er plötzlich das Gleichgewicht verlor und nach hinten kippte: Ich konnte ihn nicht auffangen und er schlug mit dem Hinterkopf auf dem Couchtisch auf. Es knackte und mir wurde augenblicklich übel!

Schädelbasisbruch! Mindestens! Ich nahm ihn in den Arm und hielt ihn ganz fest, griff nach dem Telefon, um den Krankenwagen zu rufen und… Hörte ihn lachen. Als ich nach unten sah, sah ich auch, was da so geknackt hatte: Der Tisch. Der Kopf unseres Sohnes hatte den IKEA-Vollholz-Couchtisch zerstört!

Mein Sohn ist also möglicherweise der Hulk. Ernsthaft: Nicht mal ne Beule!

Gestern, am Kindergarten, versuchten zwei andere Kinder, ihn zu ärgern. Die beiden Brüder bauten sich vor ihm auf, machten Grimassen und schrien monstermäßig in sein Gesicht – ich sag euch, Locke wäre sofort weinend zu mir gerannt. Doch nicht so Zwockel: Der lachte sich einfach kaputt!

Die hatten ja keine Ahnung, dass sie da gerade den Hulk ärgern…

Und dann ist da noch der Papa

Ja, den Papa, aka „Der Ehemann“, den gibt es auch noch. Das fast zwei Meter große Prachtexemplar von einem Mann zeichnet sich besonders durch seine Besonnenheit und die innere Gelassenheit aus. Es gibt kaum etwas, was ihn aus der Ruhe bringt. Ein Meister am Grill, ist er ein absoluter Fleischfresser, ist aber meinen kulinarischen Experimenten, die sich manchmal am Rande der Veganität bewegen, auch nicht abgeneigt.

An der Ordentlichkeit könnte man noch arbeiten, aber ich bin unterm Strich wirklich sehr zufrieden. Der Ehemann bringt mich seit insgesamt 18 Jahren (neun davon sind wir zusammen, seit sechs verheiratet) zum Lachen und das Schönste ist, dass wir nicht nur in Möbel- sondern auch in Erziehungsfragen in den allermeisten Fällen einer Meinung sind. Das erleichtert das Zusammenleben mit zwei Kleinlingen sehr!

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Im richtigen Leben ist der Ehemann Pädagoge und arbeitet täglich mit autistischen Kindern – muss ich mehr sagen?! *dahinschmelz*

OmmaOppa – Lieblingsmenschen

Zwei paar Großeltern, die sich am liebsten darum prügeln würden, die Kinder zu sehen – das ist natürlich übertrieben – aber wir haben wirklich nur in den seltensten Fällen Probleme, die Kinder unterzubringen. Auch wenn es mal schnell gehen muss und man kurzfristig eine Lösung braucht: Einer ist immer da. Da werden Termine verschoben und Verabredungen abgesagt, um für die Enkel da zu sein.

Wir können uns wirklich glücklich schätzen, so tolle Eltern zu haben, die für unsere Jungs die absoluten Lieblingsmenschen sind! Und auch wenn die Kinder dort nach Strich und Faden verwöhnt werden, sind wir auch mit beiden OmmaOppas erziehungstechnisch auf einer Wellenlänge.

Wir sind uns bewusst, dass das leider nicht bei jedem so der Fall sein kann und das macht uns extra-dankbar, dass wir so tolle Großeltern für unsere Jungs haben!

Und dann gibt es noch Patenonkel und Patentanten, punkige Großonkel, einen Panda und ein Veganinchen – und viele, viele mehr in unserer tollen, großen Familie.

DANKE FÜR 300 LIKES

Verlosung: Die Krümel und Chaos-Kaffeetasse hat Natalia gewonnen!

 

Pünktlich zu Silvester hatte unsere Krümel und Chaos-Facebook-Seite 200 Likes! Und nun – knapp ein Monat ist vergangen – haben wir mit euch den nächsten Meilenstein erreicht:

300 Likes und inzwischen sogar mehr!

Überragende Zahlen

Wir freuen uns über so viel Zuspruch und möchten euch danken! Ihr habt Krümel und Chaos fantastische Zahlen beschert – nicht nur auf Facebook. Sage und schreibe 32.773 Besucher haben sich seit dem Start im September auf unserem Blog herumgetrieben – und 7.000 davon allein in diesem Januar!

So kann es – so soll es weitergehen!

Aber ohne euch haben wir keine Chance, darum freuen wir uns, wenn ihr uns auch 2017 weiterhin begleitet. Wir sind glücklich dass wir euren Nerv treffen mit unseren Beiträgen, dass wir euch berühren, unterhalten und zum Lachen bringen.

Dankeschön

Als kleines Dankeschön verlosen wir heute eine Krümel und Chaos-Kaffeetasse! Noch gibt es davon erst 3 Stück weltweit, denn wir suchen emsig nach schönen Dingen für euch und probieren vieles aus.

Die Tasse soll euch ein Anker in eurem Chaos sein, damit ihr in den ganzen Krümeln nicht ertrinkt.

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Außen weiß, innen schwarz mit unserem wunderschönen Krümel und Chaos-Logo

Ihr möchtet sie gewinnen?

Dann lasst uns unter diesem Blogartikel oder dem dazugehörigen Facebook-Post einfach einen Kommentar da!

Sagt uns, was ihr am liebsten aus der Tasse trinken möchtet, um im chaotischen Alltag nicht die Fassung zu verlieren. Ist es Kaffee, Tee, Milch oder Kakao? Ich hab mir sagen lassen, dass auch Glühwein ganz gut daraus schmecken soll, aber der ist natürlich nicht so alltagstauglich!

 

Die Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am 27.01.2017, 14:00 Uhr und endet am Sonntag, dem 29.01.2017, um 23:00 Uhr.

Der/Die Gewinner/in wird am 30.01.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Deine Adresse geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Den/die Gewinner/in benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldest du dich innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus!

Die Tasse kommt per Post, alle weiteren Informationen per E-Mail/PN.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

Und jetzt: Viel Glück!

Chaos auch bei… Mir!

Warum Cab?

Warum haben wir diese Rubrik „Chaos auch bei…“ ins Leben gerufen? Das kam so: Einmal im Monat treffe ich mich mit meiner Schwester zum Frühstück. Eigentlich nicht meine echte Schwester, aber da wir schon seit immer beste Freundinnen sind, haben wir irgendwann begonnen, uns als Schwestern zu sehen. Sie hat im letzten Jahr ihr erstes Kind bekommen, ich mein zweites. Wir kennen uns, seitdem sie 14 Tage alt ist und wissen so gut wie alles voneinander.


Krümel & Chaos

Immer, wenn sie kommt, wienere ich meine Wohnung auf Hochglanz. Warum? Weil es bei ihr auch immer super ordentlich ist, wenn ich zum Frühstück komme. Warum? Weil es bei mir immer so aufgeräumt ist, wenn sie kommt… Merkt ihr was? Wir auch.

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