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Erste Hilfe bei Kleinkind-Bauchweh

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„Ich hab Bauchweh!“ Wenn man als Mama (oder Papa) diesen Satz vom Sprössling hört, ist Feingefühl gefragt. Denn Bauchweh ist bei Kindern nicht immer gleich Bauchweh. Was ihr braucht, um die Bauchschmerzen richtig einzuordnen? Bauchgefühl, ein bisschen Hintergrundwissen, einen lieben Kinderarzt und eine gute Wärmflasche!

Locke hat Bauchschmerzen

Locke und Zwockel machten Mittagsschlaf. Es war ein Samstag, der Tag war bisher entspannt gewesen und wir hatten es tatsächlich geschafft, beide gleichzeitig zum Schlafen zu bringen. Auf einmal schrie eines der Kinder los. Zuerst dachten wir, es sei der Kleine, denn der schrie zu der Zeit immer. Aber es war Locke – er schrie nicht, er brüllte wie am Spieß.

„Auauauaua! Mein Bauch!“ Zunächst versuchten wir selbst, den Bauch abzutasten – er war ganz hart – und das schreiende Kind zu beruhigen. Ich rief eine Freundin an, die Kinderkrankenschwester ist – unsicher, was ich tun sollte, denn so kannte ich meinen Jungen nicht. Sie riet mir, einen Krankenwagen zu rufen, was wir dann auch taten.

Mit Blaulicht und Sirene

Locke begann herumzulaufen, ziellos im Kreis und ging immer wieder in die Hocke. Legte sich hin und zog die Knie an, stand wieder auf. Die ganze Zeit, schreiend und rastlos. Spätestens jetzt hätte ich sowieso einen Arzt gerufen. In Nullkommanix waren Rettungswagen und Notarzt da. Letzterer tastete Locke, der sich inzwischen auf seinen Papa übergeben hatte, ab und das Kind schrie und schrie. „Der Bauch ist hart, wir fahren besser in die Klinik.“, sagte er knapp.

Mit Sirene und Blaulicht ging es los. Ich hielt meinem Sohn die Hand, während ich versuchte, zuversichtlich und beruhigend zu wirken. Immer, wenn er wegsah, kämpfte ich mit den Tränen. In der Klinik war Locke völlig erschöpft. Noch immer lief er ziellos herum und hockte sich immer wieder hin. Während wir auf den Arzt warteten, war auf einmal die Luft raus. Wie ein Ballon mit Loch entspannte sich mein Kind von jetzt auf gleich – und schlief ein.

Bei leichtem Bauchweh kuschelt Locke am liebsten mit seinem Bauchweh-Frosch.

Bauchweh ist nicht gleich Bauchweh

Der Bauch war wieder weich, der Arzt untersuchte ihn und entließ uns nach Hause. Es war wieder gut. Was es war? Die Ärzte vermuten eine Invagination (Darmeinstülpung), genau ließ es sich nicht herausfinden. Aber dass es echte Schmerzen waren, war klar und somit auch der Einsatz des Rettungswagens gerechtfertigt.

Doch nicht immer ist es so einfach. Locke ist, wie ich, ein Bauchmensch. Wenn etwas Unangenehmes passiert oder vor uns liegt, bekommen wir Bauchweh. Funktionsbauchweh? Bei einem anderen Menschen, gerade bei einem Kind, einzuschätzen, um was für ein Bauchweh es sich handelt, ist immer schwierig – aber das müssen wir als Eltern tun.

Was ist Funktionsbauchweh?
„Bei den Medizinern wird von „funktionellen Bauchschmerzen“ gesprochen, wenn man nach Ausschluss wesentlicher organischer Ursachen einen nervösen Darm, Reizdarm usw. beschreiben möchte“, erklärt Kinderarzt Dr. Guido Hein.

Kleine Bauchweh-Checkliste

  • Hat das Kind Fieber? Ein Kuss auf die Augenbraue verrät es im Schnelltest!
  • Was und wie viel hat das Kind gegessen? Etwas Neues? Etwas Blähendes? Sehr viel?
  • Wie war sein Appetit? (Bei Locke kündigt sich beispielsweise eine Magen-Darm-Grippe mit Appetitlosigkeit an)
  • Ist der Bauch hart oder weich? Lässt das Kind eine leichte Massage zu?
  • Hat das Kind Verstopfung? Wann war es zuletzt auf dem Klo?
  • Lässt sich das Kind ablenken?
  • Wärmflasche! Bei uns ist es der Bauchwehfrosch, der bereits durch sein Aussehen tröstet.

Wann sofort zum Kinderarzt?

Hat das Kind Fieber oder ist sehr blass, wenn es vor Schmerzen schreit und sich weder ablenken, noch beruhigen lässt, der Bauch ganz dick oder extrem eingezogen ist, sich das Kind kaum bewegt oder die Beine immer wieder zum Körper zieht, solltet ihr zum Arzt. Auch wenn das Kind immer wieder über längere Zeit über Bauchweh klagt, solltet ihr einen Termin beim Fachmann/bei der Fachfrau machen.

Auch für den Arzt ist es nicht leicht, die Ursache für das Bauchweh zu erkennen. Wie bei uns – auf einmal war das Bauchweh weg und der Arzt konnte nur noch Erkrankungen ausschließen, wie beispielsweise Blinddarmentzündung, die aber bei kleinen Kindern recht selten ist.

„Häufigste Ursache kindlicher Bauchschmerzen ist Verstopfung (Obstipation). Wenn ein kleines Kind akute Bauchschmerzen hat, die nicht sofort eingeordnet werden können, macht es daher immer Sinn, ein Kind „abzuführen“, z.B. mit einem Minieinlauf. Häufig entspannt sich daraufhin die Gesamtsituation und man kann Schlimmeres ausschließen“, sagt der Kinderarzt.

Erste Hilfe bei Alltags-Bauchweh

Bei dem „ganz normalen“ Bauchweh solltet ihr auf euer Bauchgefühl hören. Oft hilft es dem Kind schon, wenn es elterliche Zuwendung bekommt. Wenn es sich dann sicher und geborgen fühlt, rückt es vielleicht sogar mit der Sprache heraus, ob etwas Besonderes passiert ist oder ansteht. Für diese Fälle – und verirrte Pupse – haben wir immer eine ganz besondere Wärmflasche parat – unseren Bauchwehfrosch von Hugo Frosch.

Der Frosch kann das Bauchweh fast immer vertreiben.

Die Wärmflasche schließt dicht (mit Sicherheitsverschluss) und ist so besonders sicher. Ich finde, sie ist auch ein prima Geschenk – egal, ob zur Geburt oder als Mitbringsel ans Krankenbett – darüber freuen sich nicht nur die Kleinen.

Die Wärmflasche besteht aus natürlichem Material, kommt ohne PVC und Phthalate („Weichmacher“) aus und ist nachhaltig produziert. 0,8 Liter passen hinein und die Flasche in jede Reisetasche – unser Fröschlein begleitet uns in jeden Urlaub. Dazu sieht es lustig aus und wenn die Kinder beim Anblick des Frosches, der auch gerne lustigen Quaaaaaatsch erzählt, bevor er aufs wehe Bäuchlein gelegt wird, lachen müssen, weiß ich schon: Es ist halb so schlimm.

Bitte achtet nur darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, es kann sonst zu Verbrühungen oder Überhitzungen kommen. Für Kinder ist eine Temperatur von 40 bis max. 60 Grad ausreichend.

Wir verlosen zwei Hugo-Frosch-Wärmflaschen

Ihr könnt bei uns je eine Kinder-Öko-Wärmflasche Junior Comfort von Hugo Frosch mit lustigem Fleece-Bezug gewinnen, die uns der Hersteller freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Hinterlasst uns auf dem Blog oder auf unserer Facebook-Seite unter diesem Artikel einen Kommentar mit eurem Wunsch-Modell: Kasper oder Smiley?

Bei Bauchweh Wärmflasche.

Ihr könnt gewinnen: Den fröhlichen blauen Smiley oder den lustigen Kasper.

Die Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen darf jeder.

Das Gewinnspiel beginnt am 17.09.2017, mit Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am Freitag, dem 22.09.2017, um 23:00 Uhr.

Die Gewinner werden am 23.09.2017 ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Eure Adressen geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Die Gewinner benachrichtigen wir per E-Mail oder PN. Meldet ihr euch innerhalb von 7 Tagen nicht bei uns zurück, losen wir erneut aus!

Die Wärmflasche kommt per Post, alle weiteren Informationen per E-Mail/PN.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung.

Wir behalten uns vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden, wenn uns dieses notwendig erscheint.

Und jetzt: Viel Glück!

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Kein Mimimi: Mittelohr-Entzündung

Folter im Kopf

Mimimi.

Mich hat’s erwischt. Übel. Erkältungen habe ich im Griff in letzter Zeit, seitdem ich regelmäßig Goldene Milch oder Kurkuma-Smoothies trinke, geht’s eigentlich. Dachte ich. Mal ein Schnüppken, mal etwas Husten – ärgerlich und nervig, aber nicht schlimm.

Aber nun, nach 9 Jahren, ist sie wieder da. Eine alte Bekannte, die ich seit frühster Kindheit zu hassen gelernt habe: Die akute Mittelohrentzündung (Otitis media acuta)! Unzählige hatte ich als Kind und zum letzten Mal hatte ich 2007 das Vergnügen, und zwar gleich drei Mal innerhalb von sechs Monaten. In der Zeit wohnte ich in Australien und mein Immunsystem war dank des ungewohnten Klimas unter Dauerfeuer.

Kopf voll mit Bääääh!

Nun denn. Erkältet bin ich, etwas schlimmer als sonst. Ich habe das Gefühl, ich hab drei verschiedene Infekte gleichzeitig. Und gestern, beim Einkaufen, spürte ich es: Mein Kopf füllte sich. Nicht mit kreativen Gedanken, nein, wortwörtlich. Schleim oder sonstige Flüssigkeit schien in meinem Schädel hochzusteigen und ihn von innen sprengen zu wollen – so fühlte es sich an.

Ich leide, wie gesagt, bereits seit frühester Kindheit immer wieder unter Mittelohrentzündungen. Ich kenne das und wusste also, was mir bevorstand. Nach wenigen Stunden war der Druck kaum noch auszuhalten und die Schmerzen setzten ein.

Wer schonmal eine Mittelohrentzündung hatte, weiß, wovon ich rede. Wer nicht: Es sind wirklich wahnsinnige Schmerzen. Da sich im Ohr das Gleichgewichtsorgan befindet, sind auch oft Schwindel und – wie bei mir – starke Übelkeit mit von der Partie.

Jedes Schlucken, jedes Aufstoßen, Gähnen oder Naseputzen sorgt für ein extrem schmerzhaftes Knacken im Ohr. Sich zusätzlich zu übergeben ist übrigens die Hölle. Das schmerzt im Kopf, im Magen, im Hals und wirklich überall.

Was ist eine Mittelohrentzündung?

Bei einer Mittelohrentzündung entzündet sich die Schleimhaut im Ohr. Dies wird meistens durch eine Erkältung bzw. einen Infekt der oberen Atemwege ausgelöst. Bakterien oder Viren gelangen über die sogenannte Eustachische Röhre, die Mittelohr und Rachenraum verbindet, ins Ohr und lösen dort die schmerzhafte Entzündung aus.

Anzeichen sind plötzliche und sehr heftige Ohrenschmerzen. Manchmal klopft oder pocht es auch im Ohr, dem Erkrankten wird schwindelig oder das Ohr „geht zu“ (Hörstörung). Auch Fieber – besonders bei Kleinkindern – starkes Krankheitsgefühl und die oben bereits erwähnte Übelkeit bis hin zum Erbrechen sind Symptome einer Mittelohrentzündung.

Bei einer Mittelohrentzündung kann das Trommelfell einreißen. Ist dies passiert, tritt eine eitrig-blutige Flüssigkeit aus den Ohren aus. Die Ohrenschmerzen verschwinden dann zwar oft schlagartig, schön ist das aber trotzdem nicht: Hörminderung und häufig wiederkehrende Entzündungen können die Folge sein.

Mittelohrentzündung ist kein Mimimi

Mittelohrentzündung ist wirklich kein Spaß, kein Mimimi und keine Kleinigkeit. Echt nicht! Solltet nicht ihr betroffen sein, sondern eure Kinder: Bitte nehmt das nicht auf die leichte Schulter.

„Was dich nicht tötet, macht dich hart!“ oder „Daran ist noch keiner gestorben!“ ist hier absolut fehl am Platz. Wer euch erzählt „Mittelohrentzündung hatte ich auch schonmal, war aber nicht so schlimm!“, der hatte vermutlich keine. Ich kenne niemanden, der nicht übel darunter gelitten hat und selbst Erwachsene, die ich als „harte Hunde“ kenne, wünschen ihrem ärgsten Feind keine solche.

Mittelohrentzündung – was tun?

Hier sind im Folgenden nun ein paar Tipps, was im Fall einer Mittelohrentzündung zu tun ist:

1.) Zum Arzt.

Keine Widerrede, ab zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO), im Notfall zum Haus- oder Kinderarzt. Nicht verschleppen, nicht selbst behandeln, das muss sich ein Arzt ansehen.

2.) Schmerzmittel und Nasentropfen.  

Egal, ob es zu eurer Lebenseinstellung passt, oder nicht: Ohne Schmerzmittel wird es nicht gehen. Wenn ihr nicht selbst betroffen seid, bitte glaubt mir eines: Die Schmerzen sind gewaltig. Auch – oder besonders – bei Kindern. Bitte verweigert ihnen keine Schmerz-Medikamente. Mittelohrentzündung ist, wie jede Erkrankung direkt im/am Kopf, pure Folter. Zudem sind die verschriebenen Schmerzmittel auch entzündungshemmend.

Nasentropfen oder -sprays sind ebenso wichtig, da sie beim Abschwellen der Schleimhäute helfen und so auch bei der Belüftung des betroffenen Bereiches im Ohr hilfreich sind. Nasensprays oder –tropfen werden übrigens immer in die Nase gegeben – nicht ins Ohr!

Auch ein Mittel gegen Übelkeit ist ratsam. Ihr solltet natürlich die Medikation mit dem behandelnden Arzt absprechen und nicht selbst irgendetwas verordnen – besonders, wenn es um eure Kinder geht.

3.) Antibiotika und Zwiebelsäckchen  

Antibiotika werden heute gemäß den HNO-Leitlinien nicht immer sofort eingesetzt. Oft lösen Erkältungsviren die Entzündung aus, gegen die ein Antibiotikum machtlos ist. Die Ärzte sind zudem sensibilisiert und passen wegen möglicher Antibiotika-Resistenzen auf. Werden euch dennoch Antibiotika verschrieben, nehmt sie.

Ein altes Hausmittel, das ihr zusätzlich (!) geben könnt, ist das Zwiebelsäckchen.

Dafür benötigt ihr eine Zwiebel, die ihr kleinhackt. Dann überbrüht ihr sie mit heißem Wasser und wickelt sie in ein trockenes Baumwolltuch. Wenn das Säckchen abgekühlt und abgetropft ist, legt ihr es für 20 – 30 Minuten auf das entzündete Ohr. Beim Kind fixiert ihr das Zwiebelsäckchen am besten mit einer Mütze oder Wickel. Das kann mehrmals täglich wiederholt werden, um den Heilungsprozess zu unterstützen, denn die Zwiebel soll Stoffe enthalten, die die Entzündung hemmen und Krankheitserreger abtöten.

MOE_Zwiebel_1

MOE_Zwiebel_4

In der Medizin ist die Wirkung des Zwiebelsäckchens umstritten und völlig unbewiesen, es schadet aber auch nicht.

Ohrentropfen übrigens, bringen überhaupt nichts, denn die kommen nicht mal bis zum Mittelohr, da dieses vom Gehörgang durch das Trommelfell abgetrennt ist. Sie können im schlimmsten Fall zusätzlich eine Gehörgangsentzündung verursachen, die erst richtig schmerzhaft ist.

4.) WICHTIG: Keine Wärme! Niemals!

Rotlichtlampe, heiße Kartoffel, warmes Öl ins Ohr – es gibt viele Tipps rund um Mittelohrentzündung und Wärme. Ich bin immer wieder entsetzt, dass es bei Dr. Google seriöse Seiten gibt, die vorschlagen, Entzündungen mit Wärme zu behandeln.

Nach Rücksprache mit dem HNO sage ich euch: Das ist Quatsch. Was machen Flüssigkeiten unter Wärme? Richtig, sie dehnen sich aus. Das Mittelohr ist eng und  Schmerzen sowie Druck resultieren daraus, dass sich Eiter und Schleim im Ohr sammeln und nicht abfließen können. Nicht selten reißt auch ohne Hitze das Trommelfell – diese Möglichkeit wird unter Wärmeeinwirkung wahrscheinlicher. Zudem besteht durch Wärme die Gefahr, dass sich ein Abszess bildet – und dieser muss dann operiert werden.

Diese Tipps, so Dr. Robin Banerjee, Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Unna, stammen aus Zeiten, in denen ein HNO nicht mal eben in der Nähe war oder man sich den Besuch nicht leisten konnte. Heutzutage gelten sie als längst überholt – halten sich aber leider noch hartnäckig und richten so mehr Schaden an, als dass sie nutzen.

5.) Ruhe und viel trinken.  

Euch wird eh nicht nach Programm sein – bitte berücksichtigt dies auch für eure Kinder. Sagt Termine ab, ein Kind mit Mittelohrentzündung gehört ins Bett oder auf die Couch. Zerrt sie nicht zu irgendwelchen Terminen.

Wie könnt ihr einer Mittelohrentzündung vorbeugen?

Nasentropfen oder –sprays können eine Mittelohrentzündung verhindern, denn wie bereits oben erwähnt, sorgen sie über die Eustachische Röhre für eine ausreichende Belüftung des Mittelohres. Ärzte haben zudem herausgefunden, dass sich die Pneumokokken-Impfung positiv auf die Erkrankungsrate auswirkt: Diese sank bei den entsprechend geimpften Kindern.

Ohren sollen bitte nur von außen gereinigt werden, auf keinen Fall Ohrenstäbchen benutzen!

Erwachsene und Kinder sollen ausreichend trinken, Erwachsene zwischen 1,5 und 2 Liter pro Tag, für Kinder empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ca. 820 ml im Alter von 1 bis 4 Jahren, 940 bis 970 ml im Alter von 4 bis 10 Jahren, 1170 bis 1330 ml im Alter von 10 bis 15 Jahren und von 15 bis 19 Jahren werden 1,5 Liter empfohlen.

Erkältete Kinder gehören zudem ins Warme und sollten aufs Schwimmen verzichten sowie keinesfalls mit feuchten Haaren in der Kälte herumlaufen.

 

Dieser Artikel ersetzt nicht den Gang zum Arzt und liefert keine Diagnose! Er wurde nach Rücksprache mit zwei voneinander unabhängigen Hals-Nasen-Ohrenärzten verfasst und korrekturgelesen. Die Wissenschaft unterliegt ständigen Entwicklungen und die hier genannten Empfehlungen gelten zum Zeitpunkt der Erstellung.