Der Tag, an dem ich beinahe mein Kind überfuhr

Die Gefahr der viel belächelten Müdigkeit

Dieser Beitrag ist Teil von Mupfmamas Blogparade #Schreckmoment.

Dass Eltern, gerade im ersten Jahr, mit wenig Schlaf auskommen müssen, war mir klar. Meistens sind es ja die Mütter, die sich nachts um die Kleinen kümmern – auch das war mir immer klar und ich finde es auch nicht schlimm. Schließlich kann ein Mann nicht stillen und auch, dass er immerhin am nächsten Tag arbeiten muss, ist meiner Meinung nach nur recht und billig und keine Ausrede. Niemand hat etwas davon, wenn der Papa vor lauter Müdigkeit einen Unfall baut, oder Schlimmeres passiert.

Das ewige Gejammer der Mamas darüber, wie müde sie sind, habe ich anfänglich hochmütig belächelt – ich musste es erst selbst erleben, um es wirklich verstehen zu können. Wie so vieles. Doch diese Müdigkeit birgt auch echte Gefahren!

Schlafe, wenn dein Baby schläft

„Schlafe, wenn das Baby schläft!“ lautete der Rat meiner Hebamme. Darüber habe ich mich immer lustig gemacht. „Klar, und ich putze dann, wenn das Baby putzt und koche, wenn das Baby kocht!“ habe ich unlängst in einem Post auf Facebook gelesen. Trotzdem habe ich, wenn ich merkte, es geht nicht mehr, zeitgleich mit Kleinling#1 Mittagsschlaf gemacht.

Das mit dem Mittagsschlaf ist bei mir so eine Sache. In den wenigsten Fällen ist er erholsam. Es ist eher so, dass ich beim Aufwachen weder meinen Namen weiß, noch auf welchem Planeten ich mich gerade befinde. Und ich habe jedes Mal Hunger – und das nicht zu knapp. Der Mittagsschlaf ruiniert mir also die Figur. Trotzdem habe ich, wenn es nötig war, einen Mittagsschlaf eingelegt. Spätestens beim zweiten Kind ist das jedoch utopisch – zumindest in der ersten Zeit. Nur selten schlafen beide Kinder gleichzeitig.

Wer Kinder bekommt, muss mit dem Schlafdefizit leben

Ich muss zugeben, dass ich mit Kleinling#1 wirklich gesegnet war. Das Kind hat den Schlaf zur Kunstform erhoben und kommt bis heute nicht selten nach einem anstrengenden Kindergartentag zu mir und bittet darum, doch jetzt schon ins Bett zu dürfen. Auch im Urlaub ist es vorgekommen, dass das Kind mit Kuscheltier im Arm vor uns stand und fragte, ob er schon schlafen gehen dürfe. Dieses Kind hat fast von Beginn an nachts durchgeschlafen und bis heute kann ich die Nächte, in denen ich wegen ihm keinen Schlaf bekommen habe, an einer Hand abzählen.

Jammerten andere Eltern, insbesondere Mütter, über ihr Schlafdefizit, war meine hochtrabende Meinung dazu „Was hast du erwartet? Das Schlafdefizit gehört bei Kindern halt zum Paket dazu. Wer da jammert, hat vorher nicht richtig aufgepasst!“ Aber ich hatte ja auch ein pflegeleichtes Kind. Da war es spielend einfach, Haushalt, Essen, Einkauf, Kind, Mann und gesunden Nachtschlaf unter einen Hut zu bringen. Andere Mütter schaffen das schließlich auch.

Das zweite Kind zwang mich, alles zu überdenken

Ich war eine Verfechterin des „Natürlich schafft man das!“ und um zu beweisen, dass man sehr wohl auch noch einen Job dazwischen quetschen kann, gründete ich eine GbR und machte mich als Texterin selbständig. Kurz darauf kam Kleinling#2 zur Welt und stellte diese gehörig auf den Kopf: War unser erster Sohn ein Musterbeispiel an ausgeglichenem, ruhigen Kind, war unser zweiter Sohn Musterbeispiel dafür, wie grundverschieden doch Geschwister sein können. 

Mit einem starken Willen – oder vielmehr Unwillen – geboren, verweigerte das Kind Schnuller, Daumen und Fläschchen. Von Geburt an. Bis heute. Sich selbst beruhigen oder gar entspannen? Fehlanzeige! Was allerdings immer ging, war die Brust. Stillen – am liebsten rund um die Uhr. Im wahrsten Sinne des Wortes, als er ein paar Wochen alt war, verbrachte ich Tage mit dem Kind nonstop an meiner Brust. Das war das Einzige, das ihn vom Weinen abhielt. Er brauchte mich halt.

Tiefschlaf ist wichtig!

Auch Schlaf ist bis heute nicht so seins. Selten schläft er länger als zwei Stunden ohne Unterbrechung. Das eine Mal, dass er es tat, stand ICH alle zwei Stunden auf um zu gucken, ob alles okay ist. Sechs Monate lang bekam ich niemals mehr als anderthalb Stunden Schlaf am Stück, meist weniger. Die Tiefschlafphase, die der Mensch benötigt, um sich zu erholen, erreicht man nach ca. 20 bis 30 Minuten, oft habe ich nicht mal die erreicht, weil das Kind mich wieder aufweckte. Im Tiefschlaf regeneriert sich der Körper, das Immunsystem wird gestärkt und der Stresspegel sinkt stark.

Nun ist es so, dass der Körper Unglaubliches leisten kann. Die meisten Mütter werden wissen, wovon ich spreche, wenn ich sage, dass der Körper mit unfassbar wenig Schlaf auszukommen vermag. Noch immer brachte ich Haushalt, Essen, Einkauf, Kinder, Mann und Job unter einen Hut und schaffte es sogar, tagtäglich geschminkt und ordentlich frisiert unter die Leute zu gehen – und ich war irre stolz darauf. Es war zwar nicht immer so einfach, wie es für andere aussah, aber dennoch freute ich mich, wenn Außenstehende bewundernd bekannten, dass sie es toll fänden, wie ich alles hinkriegte. Ob mein Tag mehr als 24 Stunden habe. Die Müdigkeit lächelte ich weg. Tag für Tag. Ein halbes Jahr lang.

Und dann passierte es.

Der Tag, an dem ich beinahe mein Kind überfuhr

Der Mai war gekommen, die Bäume schlugen aus. Die Taufe des Kleinen und Kindergeburtstag des Großen standen an. Mein Stolz hatte einen kleinen Dämpfer bekommen, als ich einsehen musste, dass ich nicht alle acht Kuchen für die Taufe alleine backen konnte, also bat ich um Hilfe für zwei Kuchen. Blieben noch sechs für mich. Diese stellte ich mit Bravour am Vortag der Taufe fertig. Der Tag war fantastisch, die wochenlange Planung zahlte sich aus. Die Kuchen schmeckten super. In der Woche darauf war der Kindergeburtstag. Auch hier ließ ich mich nicht lumpen und zauberte zwei wunderschöne Torten. Keine Ruhe für Mama – der Kindergeburtstag wurde ein voller Erfolg, alles klappte soweit, auch dank der Hilfe der anderen Mütter, die so lieb waren, ihre Kinder mit zu beaufsichtigen.

Als nächstes folgte ein Textauftrag, einer, auf den ich mich schon die ganze Woche gefreut hatte. Nebenbei: Haushalt, Wäschewaschen, Wohnung sauber halten, Kochen, Brot backen (auch so’n Hobby!). Und dann, an einem ganz normalen Donnerstag, passierte es:

Ich holte den Großen vom Kindergarten ab und da er sehr müde schien und dann öfter mal Unberechenbares tut, wie einfach auf die Straße latschen, stellte ich den MaxiCosi mit dem Kleinen hinter meinem Auto ab. Normalerweise setze ich den Keinen zuerst ins Auto, dann den Großen, dann gehe ich hinten ums Auto herum, um zu kontrollieren, dass die hinteren Türen auch wirklich zu sind. Immer. Nicht so an diesem Tag. Ich half dem Großen ins Auto und quatschte noch über die Straße mit einer anderen Mutter. Sie erinnerte mich daran, dass am Nachmittag Kinderturnen war – ein Termin, den ich beinahe vergessen hatte. Ich ging vorne um mein Auto herum – vorne! – stieg ein und setzte den Wagen zurück. Die Parkwarner schlugen wie wild Alarm und in meinem Kopf formte sich eine große Denkblase mit den Buchstaben „WTF?!“ als ich im Rückspiegel schon eine hektisch winkende Kindergarten-Mama entdeckte, die wie wild auf mein Auto eintrommelte.

„Alles gut! Nichts passiert!“

Schlagartig wurde es mir bewusst: DAS BABY!!! Das Baby stand noch hinter dem Wagen! Plötzlich wusste ich nicht mehr, wie Arme und Beine zu gebrauchen waren und auch wie man atmet, konnte ich nicht erinnern. Ich war wie gelähmt. Meine Ohren summten und in meinem Kopf gab es nur noch ein weißes Nichts. Irgendwie stolperte ich aus dem Auto.

„Alles gut! Nichts passiert!“ die Worte erreichten mich kaum. Ich sah mein schreiendes Baby, mein wunderschönes – und vor allem unversehrtes – Kind und fiel der anderen Mama in die Arme. Mehr als einen unschönen Auspuff-Abdruck auf der Babydecke hatte der MaxiCosi nicht abbekommen.

Zufällig ist die andere Mama Hebamme und erkannte die Anzeichen der Übermüdung sofort. Und bei Gott: Müde war ich! Sie nahm mich in den Arm, streichelte und beruhigte mich, so gut es ging.

Mein Warnschuss

Hier war er also. Mein Warnschuss. Man kann nun an Zufall, Schicksal oder Gott glauben, ich bin jedenfalls dankbar, dass unser Schutzengel in Form von Anja an diesem Tage Dienst hatte. Im Moment meiner größten Unaufmerksamkeit, meines schlimmsten Versagens, war eine fast Fremde zur Stelle und verhinderte beherzt die Katastrophe.

Der Tag an dem..._2

Ich fuhr heim, zitternd und bis ins Mark erschüttert. Ich biss mir auf die Lippen, vor den Kindern tat ich, als sei nichts passiert – das Baby gurgelte bereits wieder fröhlich vor sich hin. Zuhause angekommen, nahm ich meine Kinder fest in den Arm und rief dann meinen Mann an, um ihm diesen furchtbaren Beinahe-Unfall zu beichten. Die Tränen liefen mir über die Wangen.

„Ich bin eine furchtbare Mutter! Jede Rabenmutter kann sich von mir noch eine Scheibe abschneiden!“ Das schlechte Gewissen fraß mich auf. Ganz ehrlich?! Gerne hätte ich einen Schnaps getrunken, aber eine halbe Tafel Schokolade tat es auch. Das Zittern hielt den ganzen Nachmittag über an.

Unverantwortlich wäre es, keine Lehre daraus zu ziehen

Ja, beinahe wäre etwas Schreckliches passiert. Wie mir, die ich immer alles dreimal überprüfe, die ich jeden Abend vier Mal aufstehe um zu überprüfen, ob die Tür auch wirklich abgeschlossen ist und die x Mal kontrolliert, ob der Herd nicht doch noch an ist – wie mir so ein Fehler unterlaufen konnte, ist mir schleierhaft. Das, was passiert ist, ist für mich nur mit Schlafmangel zu erklären und doch kann ich dieses nicht als Entschuldigung gelten lassen. Es ist unentschuldbar.

Jetzt keine Lehren daraus zu ziehen, wäre allerdings noch unverantwortlicher: Schlafentzug ist eine Folter. Der Körper kann nur eine gewisse Zeit ohne sein individuelles Schlaf-Pensum auskommen. Haushalt, Essen, Einkauf, Kinder, Mann und Job lächelnd unter einen Hut zu bringen mag in Ausnahmefällen klappen. Aber es ist keine Schande, wenn nicht. Seither lasse ich öfter mal die Wäsche Wäsche sein, lasse ich das Essen mal liefern oder das Treppenhaus ungewischt.

Die Müdigkeit, liebe Mamas, lässt sich nicht für immer weglächeln, sie lauert im Dunkeln und schlägt dann, in einem unbedachten Augenblick, grausam und gnadenlos zu. Hat man in diesem Augenblick keinen Engel an seiner Seite, so wie wir, kann das gravierende und katastrophale Folgen haben.

Ich bin euer abschreckendes Beispiel

Darum nehmt meine Erfahrung als ein abschreckendes Beispiel. Wartet nicht, bis es zu spät ist. Lasst euren Stolz beiseite. Die anderen schaffen das doch auch? Mitnichten. Das ist auch nur Fassade. Niemand weiß, wie chaotisch es in den Schränken der Mama mit der perfekt aufgeräumten Wohnung ist. Niemand sieht, wie krümelig es unter dem hastig angehobenen Teppich ist.

Wenn wir uns immer alle vormachen, dass alles perfekt ist, geraten wir in eine endlose Spirale der Selbsttäuschung.

Lasst euch selbst nicht zu kurz kommen. Wenn ihr nicht mehr funktioniert, hat eure Familie nichts davon. Wenn ihr überlastet zusammenbrecht, kommt schlimmstenfalls jemand ernsthaft zu Schaden. Wenn ihr aus Müdigkeit im falschen Moment unaufmerksam seid, kann dieser Moment das Tor zur Katastrophe öffnen.

Bitte, liebe Mamas, kümmert euch um euch genauso wie um eure Kinder. Euer Wohlergehen ist für eure Familie unabdingbar. Das hat nichts mit Egoismus zu tun!

Und die Wäsche? Die kann warten!

 

Wer Großeltern, Nachbarn und Freunde um sich hat, die helfen können – und sei es nur, das Kind mal einen Nachmittag zu betreuen, damit Mama schlafen kann, ist gesegnet. Diesen Luxus hat nicht jeder, doch auch da seid ihr nicht auf euch allein gestellt! Es gibt beispielsweise die Initiative wellcome, die mit der Hilfe Ehrenamtlicher Familien unter die Arme greift. Schaut einfach mal nach, ob es diese oder ähnliche Angebote auch bei euch gibt.

Kennt ihr ähnliche Organisationen? Habt ihr sie schon mal in Anspruch genommen?

20 Antworten
  1. Pebbles
    Pebbles says:

    Thanks god for the Parkwarner. Stell ich mir schon schlimm vor, die Situation. Aber du entlastest dich ja jetzt in gewisser Weise. Das Blöde ist halt, dass man die Gedanken nicht überall gleichzeitig haben kann. Aber das geht allen so!

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  2. Susanna
    Susanna says:

    Oh wie schrecklich! Zum Glück ist alles gut gegangen… Puh das muss ein riesen Schock sein.
    Danke für diesen Blogpost. Wir alle müssen achtsamer sein. Leider kann dies jedem passieren und das darf es natürlich eigentlich nicht.

    Liebe Grüße,
    Susanna

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    • Tanja Chaos
      Tanja Chaos says:

      Ein riesiger Schock – aber er hat mir gezeigt, dass es einfach nichts bringt, sich völlig aufzuopfern… seitdem achte ich mehr auf mich.

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  3. Baustellenmädchen
    Baustellenmädchen says:

    Schlafentzug ist die Hölle. Das kann man wirklich nur nachvollziehen, wenn man es erlebt hat. Zum Glück ist es gut ausgegangen, aber das Gefühl dieses Augenblicks wird dich wahrscheinlich ewig verfolgen. Ich habe mal vergessen mein Kind, mein Leben, mein Ein und Alles im Auto anzuschnallen… es ist nichts passiert. Und es ist mir nach ein paar hundert Metern aufgefallen, aber dieses Gefühl kann ich heute noch abrufen. Einfach unverzeilich .

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    • Tanja Chaos
      Tanja Chaos says:

      Ich werde das auch nie vergessen! Das Schlimme ist ja, dass man lange noch denkt, dass man funktioniert, aber in Wirklichkeit wie ein Zombie herumläuft…

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  4. Lara
    Lara says:

    Huh, da bleibt auch mir der Atem kurz stehen. Zum Glück ist nichts passiert und du weißt jetzt wo deine Grenzen sind. Ich finde das muss man manchmal einfach ein bisschen austesten, natürlich wäre es schön ohne so einen harten Test. 🙁 Es ist einfach öfters leichter gesagt, „zu schlafen, wenn das Kind schläft“. Ich habe in der Babyzeit versucht immerhin etwas zu ruhen und dann etwas die Wäsche oder ähnliches zu machen. Einfach weil es mein innerei Gleichgewicht auseinander bringt, wenn es unordentlich ist. Natürlich könnte ich da auch meine Grenzen testen und Dinge einfach stehen lassen… So weit bin ich noch nicht. 😉

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    • Tanja Chaos
      Tanja Chaos says:

      Ja, das mit der Unordnung kenne ich. Fällt mir immer noch schwer. Aber wichtig ist, kein schlechtes Gewissen (auch vor sich selbst) zu haben, wenn es dann mal alles liegenbleiben muss. Das musste ich halt erst lernen…

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  5. Mama 2.0
    Mama 2.0 says:

    Die Schlafsituation, die du beschreibst, kenne ich 1:1 so von meinen Kindern! Tochter Nr. 1 schlief mit wenigen Wochen durch und ist bis heute (7 Jahre alt) ein völlig unkompliziertes, nicht zu merkendes Kind. Nummer 2 (2 Jahre alt) schlief keine Nacht durch bis 3 Monate vor ihrem 2. Geburtstag (!), als ich das nächtliche Stillen sein ließ. Mir ist zwar so ein Schockmoment erspart geblieben, aber in dieser Zeit wusste ich oft nicht wirklich, wer ich bin und – wie du so treffend schreibst – auf welchem Planeten ich mich befinde. Diese lähmende Müdigkeit geht wirklich an die Substanz! Gut, dass du das aufgeschrieben hast! Und noch besser, dass es „nur“ ein Schock war und letztendlich alles gut gegangen ist! Ich drück dich mal unbekannterweise! Alles Liebe!

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  6. Sandra
    Sandra says:

    Jetzt hab ich glatt Tränen in den Augen……. mein 3. schläft gerade neben mir (8 mon), meine mittlere liegt in ihrem Bett und schläft (11 Jahre) und meine große telefoniert in ihrem Zimmer (14 Jahre) und ich bin alleinerziehend und! darf hoffentlich ab August wieder arbeiten- und wie das gehn soll weis ich bis jetzt nur organisatorisch, ob alles klappt werd ich sehn – arbeite in einer Großküche. Mein 3..Wunder ist auch ein alle 1,5 bis 2,5 std nachtsschläfer – kurz stillen und er schläft weiter aber nicht ohne Mama. Genauso tagsüber- er ist ein absoluter Sonnenschein aber der Alltag ist anstrengend. RuheInseln schaff ich nur wenn er neben mir liegt.

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  7. K.
    K. says:

    Oh wow. Das erinnert mich an was. Ich bin vor kurzem – ebenfalls wegen Müdigkeit – einen totalen Stunt gefahren. Ich bin einem Bus ausgewichen und auf die Gegenfahrbahn gefahren und kann nicht 100%ig sagen, ob ich wirklich grün hatte (obwohl es theoretisch sein müsste). Mein Kind saß hinten. Es ist nichts passiert.
    Aber ich wollte Dir sagen: Ich glaube, selbst wenn Du gegen den Maxicosi gefahren wärest, wäre wahrscheinlich nichts passiert, wenn das Baby angeschnallt war. Der Maxicosi wäre vielleicht umgefallen. Aber Du warst ja erst im Anfahren, vielleicht hättest Du ihn nur ein Stück geschoben. Er ist ja für die Sicherheit des Kindes gemacht. Ich kenne Dich nicht, ich bin nur durch den Blog von Mupfmama bei Dir gelandet, aber: Mach Dir noch zu dolle Vorwürfe. <3

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    • Tanja Chaos
      Tanja Chaos says:

      Danke!! Ich hab bis heute Horrorträume… mein Rückwärtswarner hatte gepiept wie wild – es wär bestimmt irgendwie gut gegangen… aber ich kam mir vor wie die schlimmste Mutter der Welt! Das war wirklich mit Abstand das Schlimmste, was mir je passiert ist…

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  2. […] Tätigkeit als Online-Redakteurin bei einem lokalen News-Portal. Und nachdem wir ja alle von meiner Beinahe-Katastrophe gelesen haben, als ich vor lauter Müdigkeit beinahe mein eigenes Baby überfahren hätte, sind wir […]

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