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Ein feuriges Chili con Carne – dem Ehemann zum Geburtstag

Mein Ehemann, der junge Hüpfer, ist zwei Monate jünger als ich und hat bald Geburtstag. Und er hat sich sein Lieblingsgericht gewünscht: Chili con Carne! Das soll er haben, ihm zu Ehren nun dieses Rezept. Ihm kann es gar nicht feurig genug sein – ich lasse es seit den Schwangerschaften etwas ruhiger angehen. Ich koche es immer so, dass es sehr mild ist und stelle zusätzlich Chiliwürze, Tabasco und frische Chili zum Nachwürzen bereit.

Die Menge: Es reicht für sechs bis acht hungrige Personen. Ihr seid nur zu zweit? Kein Thema, siehe unten. Man kann es wunderbar für später einfrieren.

Die Vorteile:

  • Mag fast jeder, macht satt und glücklich.
  • Man bereitet es am besten ein bis zwei Tage vorher zu, dann kann das Chili schön durchziehen! So hat man am Tag der Feier nicht noch das Kochen vor der Brust.
  • Und: Reste lassen sich prima einfrieren! Der Mann sagt, aufgetaut schmeckt es fast noch besser.

Hier nun DAS Rezept:

300 g Kindeybohnen

1 Dose Mais

2 große Zwiebeln

2 – 3 Knoblauchzehen

2 Bund Suppengrün

Bitte verwendet nur glücklich lächelnde Paprika.

2EL Olivenöl

500 g Rinderhackfleisch

2 TL Paprikapulver

Salz, Pfeffer, Thymian

2 Lorbeerblätter

2 – 3 frische, rote Chilischoten

2 rote Paprika

 

5 Fleischtomaten

2 Tuben Tomatenmark

0,7 Liter Brühe

Die Zubereitung – bitte mit Liebe:

Den Mais und die Kidneybohnen aus ihren Dosen befreien und zum Tummeln in ein Sieb legen. Sie müssen nun geduscht werden, bis das Wasser klar ist. Dann dürfen sie eine Weile im Sieb abhängen.

Zwiebeln, Knoblauch und Suppengrün fein würfeln und in goldenem Olivenöl in einem groooooßen Topf anbraten. Das Hackfleisch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Lorbeerblätter hinzugeben. Chilis und Paprika entkernen und fein würfeln – für die Chili zieht ihr euch am besten Einmal-Handschuhe an, es brennt sonst fies überall da, wo ihr kratzt – dann zum Hackfleisch geben.

Die Fleischtomaten müssen barbarisch gehäutet werden: Dazu ritzt ihr am Popo der Tomaten ein Kreuz ein. Als wäre das nicht schon brutal genug, werft ihr sie kurz in kochendes Wasser – 30 Sekunden pro Tomate reichen. Dann lasst ihr die armen Gemüse abkühlen, entfernt die Blüte, zieht ihnen die Haut ab und metzelt sie in Stücke. Nun dürfen sie mit in den Topf.

Gebt jetzt das Tomatenmark und die Brühe hinzu und rührt gut um. Bohnen und Mais haben nun genug gewellnesst und können auch mit rein. Lasst das Chili im offenen Topf ca. 2 Stunden lang bei niedriger Hitze vor sich hinköcheln.

Dazu schmeckt am besten ein frisches Baguette und ein kühles Bier!

Lasst es euch schmecken!

Ganz frisch verliebte Paare sollten allerdings vielleicht nach dem Verzehr die Nacht über Abstand halten… ihr versteht…

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