Nochmal 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

Unsere kleine Trotz-Challenge…

Die liebe Natalia von SimplyLovelyChaos hat mich nominiert, 25 weitere Gründe, die einen Trotzanfall auslösen können aufzuschreiben. Begonnen hat damit Susanne von Hallo liebe Wolke.

Ich finde es wirklich beruhigend, dass die Gründe bei allen anderen auch so haarsträubend nichtig sind, wie bei uns! Ehrlich, manchmal dachte ich, mit uns stimmt etwas nicht.

Coming soon: Trotzanfall hoch 2

Locke ist voll in der Trotzphase, aber ich muss sagen, bisher hält es sich noch in Grenzen. Ich wage kaum zu atmen, wenn ich an Zwockels Mega-Dickkopf (den er unglücklicherweise von mir hat!) und die noch vor mir liegende Trotzphase denke… Oh Graus! Ich denke, ich decke mich vorsichtshalber mal mit ein paar Litern Haarfärbemittel ein, um die grauen Haare zu verstecken – bestimmt ergraue ich von einem Tag auf den anderen vollständig, wenn es soweit ist!

So, genug der einleitenden Worte!

Hier findet ihr die ersten 50 Gründe, die einen Trotzanfall auslösen können. Sie sind weltbewegend, erschütternd und wirklich zutiefst verstörend. Nicht.

25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

25 weitere gute Gründe für einen Trotzanfall

Und hier kommt nun Teil 3:

Krümel und Chaos proudly presents:

Nochmal 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

  1. Ich habe die Gute-Nacht-Lieder, immer zwei an der Zahl, in der falschen Reihenfolge gesungen.
  2. Jemand hat versehentlich die Spielzeugmülltonne umgeworfen.
  3. Das Eis ist kalt.
  4. Das Eis ist geschmolzen.
  5. Die Kiwi schmeckt überhaupt nicht nach Apfel.
  6. Die Banane ist in der Mitte durchgebrochen.
  7. Die Scheibe Fleischwurst ist schief abgeschnitten.
  8. Auf dem gewünschten Leberwurstbrot war Leberwurst.
  9. Das Nachtisch-Überraschungs-Ei darf im Restaurant nicht vor dem eigentlichen Essen gegessen werden.
  10. Das Nachtisch-Überraschungs-Ei ist aus Schokolade – pfui Spinne!
  11. Der Keks ist durchgebrochen.
  12. Wir haben „Feuerwehrmann Sam“ ausgeschaltet bevor die Musik vorbei war. Auch wenn es nur noch ein letzter Ton war.
  13. Ich liege im großen Bett auf seinem Platz. Es ist egal, dass er die gesamte linke Betthälfte für sich hat: Mama. Muss. Da. Weg.
  14. Der Ketchup-Klecks befindet sich zwei Millimeter neben dem angezeigten Ketchup-Zielpunkt auf seinem Teller.
  15. Der kleine Bruder hat einen eigenen Willen.
  16. Die Rutsche ist voller Eis und Schnee und kann nicht berutscht werden.
  17. Am Strand ist Sand.
  18. Er wollte kein DUPLO, er wollte so einen Schokoriegel, wie der Papa gegessen hat (ein Duplo) und nicht den, den Mama ihm (aus derselben Packung) gegeben hat.
  19. Der Mond ist nicht zu sehen.
  20. Im „Sprudelwasser“ ist Sprudel.
  21. Der Babybel besteht aus Käse, nicht aus „Gauner“ (= Gouda).
  22. Mamas Auto hat kein Blaulicht.
  23. Und keine Sirene.
  24. Er ist nicht krank und wir fahren folglich NICHT zum Kinderarzt.
  25. Und den letzten Punkt musste ich mir vom kleinen Justus ausborgen: Die Pommes sind aus Kartoffeln! Die er eigentlich mag. Aber: Die Pommes. Sind. Aus. Kartoffeln.

Alles klar soweit? Was hier lustig klingt und euch (hoffentlich) zum Schmunzeln gebracht hat, hat aber für die kleinen Menschen einen ernsten Hintergrund: Das Erlebte weicht von dem, was die lieben Kleinen in ihrem Köpfchen geplant hatten, ab. Und das ist für sie erst einmal eine echte Katastrophe.

Einen schönen Artikel dazu hat Das gewünschteste Wunschkind geschrieben, den findet ihr hier. Auch wie ihr euer Kind am besten bei einem solchen Wutanfall begleitet, wie ihr ihm mit Liebe und Respekt Grenzen setzt,  haben die Autorinnen sehr anschaulich zusammengefasst.

Ich nominiere weiter NadineGluckymom und bin gespannt, ob wir wahrhaftig die 100 knacken!

8 Antworten
  1. Baustellenmädchen
    Baustellenmädchen says:

    Sehr witzig :-D. Nummer 8 erlebe ich gerade live am Frühstückstisch
    mit meinem Sonnenschein und Nummer 5 hat mich am meisten amüsiert.

    Antworten
  2. Natalia
    Natalia says:

    Genial! Das mit dem Ketchupklecks kenn ich auch ! Es ist wirklich schön zu wissen, dass eigentlich alles so läuft, wie es auch soll! Dieses Buch zum Trotzkind muss ich haben

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  3. Mamabaer
    Mamabaer says:

    Ich nominiere die Nummer 18 als meinen Liebling 😀 genau so ! 😀 Und ich nehme auf jeden Fall das tolle Wort Ketchup-Zielpunkt mit 😉 Danke dafür! Ganz besonders toll bei Dir finde ich, dass Du nochmal auf den „Ernst der Lage“ hingewiesen hast und den tollen Artikel vom Wunschkind verlinkt hast, eine super Idee, die auf jeden Fall zu dieser Reihe dazugehört! Wünsche ein schönes und „fehlerfreies“ Wochenende! 😉

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  1. […] #Krümel und Chaos, #Kinderleute, #Grün, grün, grün, #Nadinegluckymom, #Frieda Friedlich, #Lalemie, #Zwischen […]

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