Voll das gute Leben – du willst ein neues?

Dann bekomm ein Kind…

„Wenn du in den Kreißsaal hineingehst, gibst du dein Leben – dein altes, gewohntes Leben – ab und kommst mit einem völlig neuen wieder heraus. Auch als Mann!“, sagte Tobias, ein Kindergarten-Papa, den ich unlängst auf einem Spaziergang traf.

Wie Recht er hat. Denn auch wenn das Leben natürlich nicht vorbei ist, ist es doch ein völlig anderes. Dieser Wandel besteht nicht nur darin, dass da nun ein weiteres kleines Menschlein (oder mehrere) bei uns wohnen, unsere Nächte kürzer sind und unsere Herzen voller – nein, eigentlich ist alles anders, denn wir sind völlig neue Menschen.

Das neue Leben ist voller neuer Gefühle, voller weggeworfener Vorsätze, voller Angst und auch voller Freude. Randvoll mit neuen Möglichkeiten und Chancen, die man erkennen und ergreifen muss. Bunter, krümeliger, chaotischer, lauter, wuseliger und tiefer. Neu.

Über meine Erfahrung, eine neugeborene Mutter zu sein, habe ich im letzten Jahr einen Gastartikel bei Ohfamoos geschrieben:

Die neugeborene Mutter

„Auch eine Mutter wird erst geboren…“ – neuerdings begegnet mir dieser Satz immer wieder im Alltag. Er springt mir im Internet bei der Textrecherche ins Auge, im Fernsehen, auf einem Flyer, im Büro – immer wieder stoße ich auf diese Aussage. Doch was bedeutet das eigentlich? Etwa, dass auch eine taffe Business-Frau neu denken lernen muss?

Am Anfang dachte ich „Was für ein Quatsch!“

Im Gegensatz zum Kind, das ja zumeist ungefragt auf die Welt befördert wird und dann mit der plötzlichen Helligkeit, der ungewohnten Kälte und den vielen ungedämpften Lauten klarkommen muss, hat die Mutter die Chance, sich auf vielfältige Art und Weise auf ihr Kind und das Dasein als Mutter vorzubereiten.

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